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27.06.2012

14:38 Uhr

Integrationsbericht

Zuwanderer gliedern sich besser ein

Die Integration von Migranten ist in den vergangenen Jahren stark vorangekommen. Weniger Arbeitslose und weniger Schulabbrecher - die Bilanz der Ausländerbeauftragten Maria Böhmer (CDU) fiel positiv aus.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU). dapd

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer (CDU).

BerlinObwohl Zuwanderer in Deutschland bei Ausbildung und am Arbeitsmarkt immer noch benachteiligt sind, macht ihre Integration nach Regierungsangaben Fortschritte. „Die Anstrengungen der letzten Jahre trugen Früchte“, sagte die Ausländerbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), am Mittwoch bei der Präsentation des neuen Integrationsberichts in Berlin.

„Noch nie hat sich bei der Integration so viel bewegt wie in den vergangenen beiden Jahren.“ Die Chancen der Migranten auf gleiche Teilhabe hätten sich durch wichtige gesetzliche Änderungen wesentlich verbessert.

Im vergangenen Jahr waren 16,9 Prozent der Ausländer arbeitslos, eine mehr als doppelt so hohe Quote wie die der deutschen Bevölkerung (7,2 Prozent). 2010 waren noch 18,2 Prozent der Migranten ohne Job. „Integration gelingt über den Arbeitsmarkt“, mahnte Böhmer.

Die Zahl der ausländischen Schulabbrecher hat sich nach ihren Angaben zwar um 39 Prozent auf 11.000 reduziert und damit in etwa in gleichem Umfang wie bei den deutschen Schülern. Die Abbruchquote bei Migranten liegt mit 12,8 Prozent aber ebenfalls mehr als doppelt so hoch wie bei deutschen Schülern mit 5,4 Prozent.

2010 lebten nach Angaben Böhmers 15,7 Millionen Migranten in Deutschland. Mehr als die Hälfte von ihnen besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft. „Entscheidende Voraussetzung für eine gelingende Integration sind gute Sprachkenntnisse.“

Umso wichtiger sei die Sprachförderung von Anfang an. Böhmer äußerte sich zurückhaltend zum geplanten Betreuungsgeld: „Es dürfen keine Fehlanreize gegeben werden“, sagte die Staatsministerin. Sie nannte es „einen großen Fortschritt“, dass gezielte Sprachförderung in Kindergärten nahezu flächendeckend angeboten werde.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Nachwuchs

27.06.2012, 19:29 Uhr

Wann kümmern sich unsere Politiker auch einmal so um die eigenen Bürger, wie um die Migranten? Warum werden die eigenen Bürger von den eigenen Politiker wie verachtenswerte Wesen behandelt?

Account gelöscht!

28.06.2012, 10:52 Uhr

Weinen Sie bitte irgendeinen anderen Kommentarbereich mit ihrem Verlierergeheul voll. Immer dieses "Rabäääh, die haben mehr als ich!"-Gejaule geht auf den Geist. Arbeiten Sie hart, dann können Sie sich alles leisten, was sie wollen.

Nachwuchs

28.06.2012, 14:24 Uhr

Und wann fangen die Migranten aus eigener Kraft an? Wieso weigern sie sich ihre eigene Heimat auf zu bauen und wollen Deutschland nur vernichten?

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