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03.01.2011

17:26 Uhr

Islamistischer Terror

Koptische Christen in Frankfurt bedroht

Islamistische Terroristen haben die Gemeinde der koptischen Christen in Frankfurt am Main bedroht. Im Internet sei eine nicht näher benannte Drohung aufgetaucht, teilte das LKA in Wiesbaden mit. Eine konkrete Gefährdung liegt aber offenbar nicht vor. Nach dem Anschlag in Ägypten mit mehr als 20 Toten fordert Kanzlerin Merkel mehr Schutz für Christen.

Angela Merkel: Mehr Schutz für Christen in Ägypten gefordert ap

Angela Merkel: Mehr Schutz für Christen in Ägypten gefordert

HB FRANKFURT/BERLIN. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) in Hessen liegt für die Gemeine der koptischen Christen "keine konkrete Gefährdungslage" vor. Die Drohung war auf einer Website aufgetaucht, die dem Bericht zufolge Sympathisanten von Al Kaida zuzurechnen ist. Frankfurter Polizeibeamte hatten der betroffenen Gemeinde St. Markus in Frankfurt-Rödelheim bereits vor Weihnachten einen Besuch abgestattet und die Gemeindemitglieder auf die Drohung aufmerksam gemacht. Aus Sorge vor Anschlägen werden die Sicherheitsvorkehrungen für die etwa 6000 koptische Christen, die in Deutschland leben, auf den Prüfstand gestellt.

Die koptischen Christen in Frankfurt feiern am 6. Januar in ihrer Gemeinde Weihnachten. Ein Personenschutz für die Gemeindemitglieder während der Feierlichkeiten sei nicht geplant. Die Gemeinde will den Gottesdienst am Donnerstag wie geplant abhalten. "Ich selbst habe keine Angst, aber einige Gemeindemitglieder schon", sagt der Priester der Gemeinde, Pigol Bassili. Die koptische Gemeinde in Frankfurt hat nach Bassilis Angaben rund 1000 Mitglieder.

Nach dem Terroranschlag auf eine Kirche in Ägypten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel einen besseren Schutz für die dortige christliche Minderheit verlangt. Die CDU-Vorsitzende appellierte an Präsident Husni Mubarak, solche Attentate künftig zu verhindern. In einem Beileidsschreiben verurteilte die Kanzlerin den Anschlag in Alexandria "aufs Schärfste". Zugleich äußerte sie sich überzeugt, dass Mubarak alles in seiner Macht Stehende tun werde, „um derartige Vorfälle in der Zukunft zu verhindern“. Bei dem Anschlag hatte ein Selbstmord-Attentäter 21 Menschen mit in den Tod gerissen. Es gab mindestens 97 Verletzte.

In Ägypten entlud sich die Wut der Christen in teilweise gewalttätigen Protesten. In Kairos Innenstadt wurden am Sonntagabend 39 Angehörige der Sicherheitskräfte und zwei Passanten verletzt. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen bewarfen Demonstranten die Polizisten mit Steinen und Flaschen. Zuvor hatte es bereits in Alexandria und einem vorwiegend von Christen bewohnten Dorf in der oberägyptischen Provinz Assiut Proteste gegeben. Auch Anti-Mubarak-Parolen wurden gerufen. Am Montag entspannte sich die Lage.

Unterdessen wurden weitere Ermittlungsergebnisse bekannt. Nach Augenzeugenberichten handelt es sich bei dem Attentäter um einen etwa 40 Jahre alten Mann ohne Bart. Er habe gegenüber der Kirche zusammen mit zwei anderen Männern in einem Auto gesessen. Aus dem Innenministerium hieß es, der Täter habe zunächst versucht, in die Kirche zu gelangen. Nachdem er die vor dem Gotteshaus postierten Polizisten sah, habe er seine Bombe jedoch davor gezündet. Die Bluttat, die von fanatischen Islamisten geplant worden sein soll, hatte international für Empörung gesorgt.

Kommentare (37)

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weltenbummlerin

03.01.2011, 19:32 Uhr

Wäre der Arsch von Politikern nur im entferntesten gefährdet, würde alles mögliche aufgeboten, um diesen Versagern den Hintern zu retten. Aber hier sind nur normale bürger gefährdet und dafür wendet man doch keinen Cent auf.

tomtomtoy

03.01.2011, 20:20 Uhr


1. Moslems dürfen den Koran nicht anzweifeln (Koran 2:1)
2. Es ist erlaubt Andersgläubige als Sexsklaven zu haben (Koran 4:23-25)
3. Andersgläubige werden grundsätzlich für geschworene Feinde des islam gehalten. (4:101)
4. Moslems dürfen keine Andersgläubige für Freunde haben (Koran 5:51)
5. Es ist die heilige Aufgabe der Moslems, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:5)
6. Der einzige sichere, GARANTiERTE Weg, in den Himmel zu kommen, ist für ein Moslem, Andersgläubige zu töten. (Koran 9:111)
7. Moslems müssen Andersgläubige TERRORiSiEREN. (Koran 8:12)
8. Moslems müssen Andersgläubige belügen um den islam zu helfen und sie dürfen sich Andersgläubigen nicht anvertrauen. (Koran 3:28, 16:106)
9. Andersgläubige müssen sich für eine dieser Möglichkeiten entscheiden: 1. sterben, 2. konvertieren, 3. Dhimmisteuer zahlen, damit sie am Leben gelassen werden (Koran 9:29).
10. Andersgläubige sind böse Menschen, die keine Gnade verdienen. (Koran 98:6)
11. Prügelstrafe für Frauen ist gerechtfertigt. (Koran 4:34)
12. Die Kinderehe ist gerechtfertigt. (Koran 65:4)
13. Vergewaltigung ist gerechtfertigt, wenn es weniger als 4 männliche Zeugen gibt (Koran 24:13)
14. Raub und Diebstahl gegen Andersgläubige ist eine gute Tat.
15. Mohammed heiratete 51-jährig die 6-jährige Aisha.
16. Mohammed vollzog mit ihr die Ehe, als er 54 war, und sie 9.
17. Nur Mohammed darf so viele Frauen heiraten, wie er will. Die anderen dürfen 4 Ehefrauen haben. (Koran 33:50).

tomtomtoy

03.01.2011, 20:22 Uhr


Für die Moslems besteht die Welt nur aus Gläubigen und Nichtgläubigen. Mit den Gläubigen sind die Moslems gemeint und mit den Ungläubigen die Nichtmoslems. Der Auftrag der Moslems besteht darin, die Nichtmoslems zu Moslems zu machen. Wenn es nicht per Mission gelingt, dann durch den Heiligen Krieg.

Einen permanenten Frieden zwischen Moslems und Nichtmoslems kann es nicht geben, allenfalls einen zeitlich begrenzten Frieden, den die Moslems Hudna nennen, was so etwas wie ein Waffenstillstand ist. Der aber ist nur erlaubt, wenn Moslems den Nichtmoslems unterlegen sind. Die Hudna-Zeit nutzen sie dann, um aufzurüsten, um schlussendlich den Sieg über die Nichtmoslems erringen zu können.

Ein Dauerfrieden im Sinne des westlichen Völkerrechts ist folglich zwischen der Welt des islams und der Welt der Nichtmoslems nicht möglich. Daher kann es auch einen wirklichen Frieden nach der Vorstellung des Westens zwischen den Arabern/Moslems und israel nicht geben, denn alles, was die Moslems unter Frieden mit Nichtmoslems verstehen und zulassen, ist eben nur der Hudna-Frieden, der aber ist nur ein Waffenstillstand mit dem Charakter der Vorläufigkeit.

Dies wurde für alle moslemischen Führer zum Leitbild und ist auch heute, angefangen bei Arafat und Khomeini bis hin zum iranischen Führer Ahmadinedschad und Hisbollah- Chef Nasrallah und den Hamas- und Fatah- Palästinensern, Grundsatz der Verhandlungen mit israel.

Leider nehmen westliche Politiker dieses islamische Dogma nicht ernst, obwohl sie vor ihrer eigenen Haustür sehen, dass die Moslems immer militanter werden und die Doktrin, das keinen dauerhaften Frieden mit Nichtmoslems duldet, anstreben. Das geht nicht nur israel etwas an, sondern alle nichtmoslemischen Länder.

Aus islamischer Sicht betrachten die Araber daher das 1993 mit israel abgeschlossene Oslo-Abkommen als Hudna-Abkommen, das sie mit Mohammeds Hudna-Abkommen vergleichen, das er 628 mit den bewohnern von Mekka, den Koraschiten abgeschlossen hatte. Doch nachdem Mohammed eine große bewaffnete Anhängerschaft um sich geschart hatte, griff er 638 die Koraschiten an und ließ alle bewohner von Mekka töten.

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