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17.09.2013

02:28 Uhr

IW-Studie

Bundesländer ringen weiter mit enormer Zinslast

Der Kampf der Bundesländer gegen die jährliche Zinsbelastung geht trotz höherer Steuereinnahmen weiter. Laut einer IW-Studie sind Bremen, Saarland und Berlin Spitzenreiter.

Die Hansestadt Bremen muss laut einer neuen Studie jeden dritten Euro, den sie durch Steuern einnimmt, für Zinsen auf ihre Schulden ausgeben. dpa

Die Hansestadt Bremen muss laut einer neuen Studie jeden dritten Euro, den sie durch Steuern einnimmt, für Zinsen auf ihre Schulden ausgeben.

BerlinTrotz höherer Steuereinnahmen haben viele Bundesländer weiterhin mit einer enormen Zinslast zu kämpfen. Das geht aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, die der „Rheinischen Post“ (Dienstag) vorliegt und am Mittwoch veröffentlicht werden sollte. Spitzenreiter bei der jährlichen Zinsbelastung - bezogen auf die Steuereinnahmen - ist demnach das Land Bremen, gefolgt vom Saarland, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Die Hansestadt Bremen muss nach den Berechnungen der Kölner Ökonomen bereits jeden dritten Euro, den sie durch Steuern einnimmt, für Zinsen auf ihre Schulden ausgeben. Das Saarland gibt nahezu ein Viertel (22 Prozent) seiner Steuereinnahmen für den Zinsdienst aus. Berlin musste im vergangenen Jahr fast jeden fünften Euro, den es durch Steuern einnahm, für Zinsen auf seine Schulden ausgeben.

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen liegt mit einer Zins-Steuer-Quote von 15,1 Prozent auf Platz vier des IW-Ländervergleichs. Dort wird jeder siebte aus Steuern eingenommene Euro für Zinsausgaben aufgewendet.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Rene

17.09.2013, 08:12 Uhr

Und obowhl es eine Trivialität ist, gönnen sich die Bundesländer weiterhin Neuvershculdung, damit die Zinslast nächstes Jahr weiter steigt. Versprechungen hier, noch mehr Sozialgeschenke dort. Kuchen backen wollen die Linken in NRW nicht, nur den nicht vorhandenen Kuchen essen. Lösung: Steuererhöhung. Wie kreativ.
"Fällt den Sozis etwas ein, muss es eine neue Steuer sein. Und wer ist mit dabei? Die grüne Partei."
Aufwachen Frau KRaft. Nehmen sie sich ein Beispiel an Bayern!

Account gelöscht!

17.09.2013, 09:31 Uhr

Wie wäre es denn mit simplem Verstand:
Pensionen werden in Höhe der getätigten Einzahlungen geleistet. Dies nur als ene Maßnahme.
Mathematisch korrekt und Basis um in die fünfte Klasse versetzt zu werden ist das bei Poltikern bis heute nicht bekannt, bzw. wird sich einfach als Unmöglichkeit gesetzlich zugebilligt.
Das ist vergleichbar; der Wetterdienst prognostiziert nur Sonnenschein und die Überschwemmungen infolge Starkregens gibt es nicht.

Account gelöscht!

17.09.2013, 11:35 Uhr

Wir sind ein reiches Land (Grüne) und können auch 50000 tausend Syrer aufnehmen also die größe einer Kleinstadt. Die Kommunen sind immer noch reich genug, erst wenn die Dörfer,Klein-Städte,Städte und Länder aussehen wie im Irak, Syrien wird nachgedacht.

Bis dahin trötet die Roth,Beck,Trittin,Göring etc weiter nach immenser Zuwanderung und Ausplünderung aller Bürger die sich widerrechtlich Vermögen erarbeitet haben und es den Sozialtreuen verweigern.

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