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06.01.2015

08:14 Uhr

IW-Studie

Deutsche Industrie zählt zu Gewinnern der Globalisierung

ExklusivFür die deutsche Industrie macht sich die internationale Vernetzung bezahlt. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft. Frankreich, Großbritannien und vor allem Japan hinken hinterher.

Aufzugsfertigung bei Thyssen-Krupp: Die Industrie in Deutschland hat die globale Wertschöpfung gesteigert – allerdings nur in absoluten Zahlen. dpa

Aufzugsfertigung bei Thyssen-Krupp: Die Industrie in Deutschland hat die globale Wertschöpfung gesteigert – allerdings nur in absoluten Zahlen.

BerlinDank ihrer engen internationalen Verflechtung hat sich die deutsche Industrie in der Globalisierung gut behauptet. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für den Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), die dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) exklusiv vorliegt.

Demnach ist Deutschlands Anteil an der globalen industriellen Bruttowertschöpfung zwar seit 1995 von 9,2 auf 6,3 Prozent gesunken. Dafür hat vor allem China zugelegt und lässt mit 24,4 Prozent sogar die USA hinter sich (19,9 Prozent).

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In absoluten Zahlen konnte die hiesige Industrie ihre Wertschöpfung aber seither um 45 Prozent auf 561,3 Milliarden Euro steigern. Frankreich kommt nur auf ein Plus von rund drei, Großbritannien von neun Prozent, Japan verzeichnete ein Minus von sieben Prozent. Trotz neuer wirtschaftlicher Kraftzentren sei Deutschland also „ein Globalisierungsgewinner“, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo dem Handelsblatt.

Den vollständigen Bericht zur Globalisierungsstudie finden Sie als Digitalpass-Kunde hier zum Download.

Kommentare (1)

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06.01.2015, 10:09 Uhr

Steigerung der Wertschöpfung um 45%.
Gut. Das Dilemma ist nur; eine adäquate Steigerung der Einkommen ist aber nur im oberen Bereich angekommen.

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