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29.01.2003

13:45 Uhr

Jahreswirtschaftsbericht

Regierung erwartet höhere Ausrüstungsinvestitionen

Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr in Folge einer Belebung der Weltkonjunktur ein Anziehen der Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland.

Reuters BERLIN. In der Jahresprojektion geht die Bundesregierung in ihrem am Mittwoch verabschiedeten Jahreswirtschaftsbericht davon aus, dass die nominalen Ausrüstungsinvestitionen um rund 1,5 % wachsen werden, nachdem sie im Vorjahr um 7,7 % zurück gegangen waren. Bei um knapp ein Prozent steigenden Preisen für Ausrüstungsgüter könnten sie real um knapp ein Prozent zunehmen. Anlass zu der Annahme gibt nach Ansicht der Regierung die Aussicht auf eine Beschleunigung des Welthandels. Von der zunehmenden außenwirtschaftlichen Dynamik werde das stark export-orientierte verarbeitende Gewerbe profitieren, das seine Kapazitäten durch Investitionen erweitern dürfte.

Die Bauinvestitionen dürften dem Jahreswirtschaftsbericht zufolge in diesem Jahr erneut zurückgehen. Zwar werde es durch die Beseitigung der Flutschäden vorübergehend zu einer leichten Belebung kommen, "danach dürfte sich aber der Abwärtstrend noch fortsetzen". Insgesamt dürften die Bauinvestitionen demnach um nominal rund ein Prozent sinken. Bei nur geringfügig steigenden Baupreisen lägen sie damit real um gut ein Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Weiter heißt es, damit würden die Bruttoanlageinvestitionen 2003 voraussichtlich nominal nur geringfügig über dem Vorjahresniveau liegen. Bei einem Preisanstieg von knapp einem halben Prozent bedeute dies, dass sie real gegenüber dem Vorjahr nahezu stagnieren würden.

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