Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.06.2015

14:44 Uhr

Jobmarkt-Integration

Nahles will mehr Geld für Flüchtlinge

Deutschkurse und Arbeitsvermittlung – damit will Arbeitsministerin Andrea Nahles Flüchtlinge schnellstmöglich nach ihrer Ankunft in Lohn und Brot bringen. Andernfalls zahle man später doppelt, so die Ministerin.

„Wenn wir nicht gleich zu Beginn in den guten Start am Arbeitsmarkt investieren, zahlen wir später doppelt“, so Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Reuters

AeitsministerinNahles

„Wenn wir nicht gleich zu Beginn in den guten Start am Arbeitsmarkt investieren, zahlen wir später doppelt“, so Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles.

BerlinBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) pocht auf mehr Geld für Sprachförderung und Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen. „Die Menschen, die zu uns kommen und Anspruch auf unseren Schutz haben, sollen möglichst schnell in Deutschland Arbeit finden und sich so ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können“, sagte Nahles am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Flüchtlinge sollten möglichst sofort Deutsch-Grundkenntnisse erwerben können. Mehr Mittel seien auch für die berufsbezogene Sprachförderung nötig. „Und auch die erhöhten Anstrengungen der Jobcenter müssen wir mit Eingliederungsmitteln hinterlegen“, so Nahles. „Je früher wir ansetzen, desto besser“, sagte die Ministerin. „Wenn wir nicht gleich zu Beginn in den guten Start am Arbeitsmarkt investieren, so zahlen wir später doppelt.“

Von

dpa

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr Ingo Ulrich

18.06.2015, 16:35 Uhr

".......schnellstmöglich ................. in Lohn und Brot bringen."

Das klappt noch nicht mal bei meinen qualifizierten Landsleuten in Deutschland !
Einheimische qualifizierte HartzIV - Opfer stehen zu genüge zur Verfügung und da muss ich noch diesen kompetenzleeren, bekloppten "Vorschlag" lesen !

Der Lohn-Dumping-Vandalismus innerhalb Europa wechselt die Richtung, nach Afrika !!!

Die EU sollte endlich aufhören, u.a. mit subventionierten Lebensmittel (wie Geflügel) den afrikanischen Markt zu vergewaltigen. Oder mit Agrar-Produkten auf der Börse zu zocken !
Diese Flüchtlingswelle ist gewollt hausgemacht von den westlichen Industrie-Staaten, besser die Ausbeuter-Gangs !!!

Es dreht sich nur um Märkte und Schürfrechte, die ausgebeutete, hilflose Bevölkerung sind für diese kranken Gehirne nur eine störende Randerscheinung !

Verlogene Politik !!!

Das die SPD im ersten Quartal 2015 mehr als 14000 Mitglieder wiedermal verloren hat, wundert mich nicht !

Herr Bankmensch Insider

18.06.2015, 16:52 Uhr

Genauso ist! Dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen!

Herr Manfred Zimmer

18.06.2015, 17:14 Uhr

Dem Kommentar von q Ingo Ulrich kann man beipflichten, bis auf die Anmerkung zu Agrar-Produkten an der Börse (dort: auf der Börse).

Wenn Ihr Pseudonym "Bankmensch Insider" etwas mit Ihrem Fachwissen zu tun haben sollte, dann treten Sie dort eher als Laiendarsteller auf.

Was glauben Sie, kann man mit einem Tauchsieder eher eine Teetasse oder die Nordsee erwärmen?

Ich leite ab:
Ist es schwieriger einen kleineren oder einen größeren Markt zu manipulieren?

Das hat nichts damit zu tun, dass der Ursprungskommentar im wesentlichen inhaltlich in Ordnung geht.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×