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14.06.2014

14:25 Uhr

Kampf für Menschenrechte

Gauck fordert größere Bereitschaft zu Militäreinsätzen

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich erneut dafür ausgesprochen, dass Deutschland mehr internationale Verantwortung übernimmt - und dabei notfalls auch zu militärischen Mitteln greift.

Ein Militäreinsatz sei nicht von vornherein zu Verwerfen, sagte Bundespräsident Joachim Gauck in einem Interview. ap

Ein Militäreinsatz sei nicht von vornherein zu Verwerfen, sagte Bundespräsident Joachim Gauck in einem Interview.

BerlinBundespräsident Joachim Gauck fordert von Deutschland eine größere Bereitschaft zur Beteiligung an internationalen Militäreinsätzen. Deutschland stehe an der Seite der Unterdrückten, sagte Gauck am Samstag dem Deutschlandradio Kultur: "Und in diesem Kampf für Menschenrechte oder für das Überleben unschuldiger Menschen ist es manchmal erforderlich, auch zu den Waffen zu greifen." International brauche es Kräfte, um Verbrecher oder Despoten zu stoppen. "Und dann ist als letztes Mittel manchmal auch gemeinsam mit anderen eine Abwehr von Aggression erforderlich", sagte der Bundespräsident.

"Deshalb gehört letztlich als letztes Mittel auch dazu, den Einsatz militärischer Mittel nicht von vornherein zu verwerfen", fügte das Staatsoberhaupt zu. Als ein Vorbild nannte er Norwegen, dem er zuvor einen dreitägigen Staatsbesuch abgestattet hatte. Dort habe er auf allen politischen Ebenen ein Ja zu einem aktiveren Deutschland gehört. Nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch außerhalb werde die Frage gestellt: "Handelt ihr entsprechend eurer Bedeutung?"

Gauck hatte bereit im Januar bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine aktivere Rolle Deutschlands in der internationalen Politik angemahnt. "Die Bundesrepublik sollte sich als guter Partner früher, entschiedener und substanzieller einbringen", hatte er damals gesagt. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich dieser Forderung angeschlossen.

Dem Sender sagte Gauck, es habe früher eine gut begründete Zurückhaltung der Deutschen gegeben, sich international entsprechend der Größe oder wirtschaftlichen Bedeutung Deutschland einzulassen: "Aber heute ist Deutschland eine solide und verlässliche Demokratie und ein Rechtsstaat."

Von

rtr

Kommentare (13)

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Account gelöscht!

16.06.2014, 08:20 Uhr

Sorry, aber ich bezeichne so ein Geschwätz als Kriegstreiberei!
Die Bedeutung Deutschlands sollte in Handel, Industrie und Wissenschaft liegen, nicht in militärischer Kraftmeierei, und unsere Armee eine lupenreine Verteidigungsarmee: Die Schweizer machen vor, wie's geht!
Unsere Demokratie wird weder am Hindukusch noch in Mali verteidigt! Statt dort rumzupfuschen, sollte man lieber hierzulande mal in der Islamistenszene gründlich aufräumen. M.W. sind hierzulande 32.000 Islamisten bekannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Islamismus#Deutschland
Wieso sind die noch hier? Ohne Ausnahme und zig Rechtsmittel raus damit (inkl. Familienanhang), das wäre ein *wirklicher* Beitrag zur Verteidigung der Demokratie.

Account gelöscht!

16.06.2014, 08:27 Uhr

Wer den Glauben nahe steht, der könnte aus Furcht denken ,dass der Antichrist und Antimuslim ihr Werk der Zerstörung
der Welt gemeinsam begonnen haben. Für mich sind Politiker die aus einen Christlich Muslimischen Land wie Deutschland, Soldaten Weltweit in Kriegseinsätze schicken wollen, alles gefährliche Spinner.

Das sogenannte Verfassungsgericht was kein vom Volk gewähltes ist, Joachim Gauck freie Rede zu allen Themen bescheinigt hat , der widerum nur von Pastörs und anderen Eliten gewählt werden kann und nicht vom Volk wird immer mehr zum zum Deutschen Obama.

Daher sollten wir alte Schuhe schon bereit stellen.

Account gelöscht!

16.06.2014, 08:34 Uhr


Bundespräsident Gauck liegt richtig. Meine Anerkennung.

Zur Sicherung wichtiger Rohstoffquellen brauchen wir Kämpfer. Schlage dringend den Aufbau einer " German Foreign Legion" vor. Interessenten finden wir genug.

Keine weiteren Kitaplätze bzw. satte Wohlfuehlsoldatenbäuche.

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