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27.11.2015

19:24 Uhr

Kampf gegen den IS

Bundesregierung lehnt syrische Lösung mit Assad ab

Frankreich sieht den syrischen Machthaber Assad bereits wieder als möglichen Bündnispartner im Kampf gegen den IS. Auch die Bundesregierung will mit dem syrischen Staat kooperieren – aber nicht mit Assad.

Die Bundesregierung will im Kmapf gegen den Terror eine Kooperation mit dem syrischen Staat – aber nicht mit dem momentanen Machthaber Assad. dpa

Soldaten der syrischen Armee

Die Bundesregierung will im Kmapf gegen den Terror eine Kooperation mit dem syrischen Staat – aber nicht mit dem momentanen Machthaber Assad.

BerlinAuch Deutschland schließt eine Zusammenarbeit des Westens mit der syrischen Armee im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nicht aus. „Es besteht Einigkeit bei allen Partnern, dass die staatlichen Strukturen in Syrien erhalten bleiben müssen. Dazu gehört auch die syrische Armee“, sagte ein Regierungssprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin.

„Wenn sich Regime und Opposition über die Zukunft des Landes einigen, können sie gemeinsam deutlich schlagkräftiger gegen den sogenannten IS in Syrien vorgehen.“ Davon getrennt zu sehen sei die Frage der Zukunft von Syriens Machthaber Baschar al-Assad. „Er kann nicht Teil einer dauerhaften Lösung sein“, so der Sprecher.

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Als Henker des Volkes hat Frankreich den syrischen Staatschef Assad stets geschmäht. Nun sollen seine Truppen zum Partner werden, um die IS-Terroristen in die Knie zu zwingen. Auch Deutschlands Armee hilft bald mit.

Zuvor hatte der französische Außenminister Laurent Fabius am Freitag die Möglichkeit angedeutet, auch die Streitkräfte Assads an einem Bündnis gegen den IS zu beteiligen. Dies war bislang kategorisch ausgeschlossen worden.

Von

dpa

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