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26.09.2014

14:14 Uhr

Kampf-Schulung

Kurdische Peschmerga in Deutschland eingetroffen

32 kurdische Peschmerga-Kämpfer sind in Deutschland eingetroffen. Die Gruppe soll nun für den Kampf im Irak geschult werden. Dabei werden sie auch in die Panzerabwehrwaffe Milan eingeführt.

32 kurdische Peschmerga sind in Deutschland. Zuvor waren am Donnerstagabend sechs Ausbilder der Bundeswehr sowie ein Sanitäter in der irakischen Kurdenmetropole Erbil eingetroffen. dpa

32 kurdische Peschmerga sind in Deutschland. Zuvor waren am Donnerstagabend sechs Ausbilder der Bundeswehr sowie ein Sanitäter in der irakischen Kurdenmetropole Erbil eingetroffen.

BerlinDie erste Gruppe kurdischer Peschmerga-Kämpfer ist zur Ausbildung in Deutschland eingetroffen. Das teilte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Freitag in Berlin mit. Die Schulung der 32 irakischen Kurden soll demnach am Samstag im bayerischen Hammelburg beginnen und eine Woche bis zum 3. Oktober dauern.

Bei der Ausbildung geht es zunächst um die Einweisung in den Gebrauch der Panzerabwehrwaffe Milan, die den Kurden im Kampf gegen die extremistische Organisation Islamischer Staat (IS) von Deutschland zur Verfügung gestellt wird. Im Oktober soll eine weitere Gruppe von Kurden dann laut Bundeswehr in der Handhabung von deutscher Feldküchen geschult werden, die ebenfalls in das irakische Kurdengebiet geliefert werden. Nach ihrer Rückkehr sollen die Peschmerga als Multiplikatoren jeweils ihr Wissen an andere Kämpfer weitergeben.

Zuvor waren am Donnerstagabend sechs Ausbilder der Bundeswehr sowie ein Sanitäter in der irakischen Kurdenmetropole Erbil eingetroffen. Sie sollen kurdische Kämpfer dort in den Gebrauch anderer Waffen aus Deutschland einweisen, von denen eine erste Lieferung inzwischen das Kurdengebiet erreicht hat. Dabei geht es unter anderem um Schnellfeuer- und Maschinengewehre sowie Panzerfäuste und Minensuchausrüstung.

Die Ankunft der deutschen Ausbilder hatte sich wegen technischer Probleme mit gleich mehreren Transportflugzeugen der Bundeswehr tagelang verzögert. Auch die erste Waffenlieferung traf erst später als vorgesehen in Erbil ein.

Von

afp

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