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30.07.2014

10:25 Uhr

Kanzlerin

Angela Merkel beliebt wie nie

Angela Merkels Beliebtheit ist um ein weiteres Prozent und damit auf ein neues Rekordhoch gestiegen: 63 Prozent aller Stimmen erhielte sie bei einer Direktwahl, SPD-Chef Siegmar Gabriel bleibt chancenlos abgeschlagen.

Angela Merkel sprechen nun 63 Prozent aller Wähler ihr Vertrauen aus. dpa

Angela Merkel sprechen nun 63 Prozent aller Wähler ihr Vertrauen aus.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Wertschätzung der Deutschen nach einer Forsa-Umfrage auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Würde die Besetzung des Kanzleramts vom Wähler direkt bestimmt, käme Merkel auf eine Zustimmung von 63 Prozent, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung für den „Stern“ und RTL hervor. Dies sei ein Plus von einem Punkt gegenüber der Vorwoche. Für SPD-Chef Sigmar Gabriel sprachen sich zwölf Prozent der Befragten aus.

Die Werte für die Parteien verharrten auf den Werten der Vorwoche. Demnach kommt die Union 43 Prozent und die SPD auf 22 Prozent. Für Grüne und Linke stimmten jeweils zehn Prozent. Die AfD kam erneut auf fünf Prozent und die FDP auf drei Prozent.

Die Karriere der Angela Merkel

1991

Im Januar wird die Vizesprecherin der letzten DDR-Regierung unter Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) mit 35 Jahren Bundesministerin für Frauen und Jugend. Im Dezember wird sie stellvertretende Vorsitzende der CDU, der sie erst 1990 beigetreten war.

1994

Im November tritt sie das Amt der Bundesumweltministerin an.

1998

Nach verlorener Bundestagswahl wird sie im November CDU- Generalsekretärin unter Partei- und Fraktionschef Wolfgang Schäuble.

1999

Im Dezember fordert Merkel ihre Partei angesichts der Parteispendenaffäre auf, sich von Altkanzler Kohl zu lösen.

2000

Im April wird Merkel als Nachfolgerin des zurückgetretenen Schäuble zur Parteichefin gewählt. Sie ist die erste Frau an der CDU-Spitze.

2002

Im Januar verzichtet Merkel nach langem Tauziehen zugunsten von CSU-Chef Edmund Stoiber auf die Kanzlerkandidatur, im September gewinnt die rot-grüne Koalition knapp die Bundestagswahl. Merkel wird Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und bleibt dies bis 2005.

2005

Die SPD will die Bundestagswahl vorziehen, CDU und CSU bestimmen Merkel im Mai zur Kanzlerkandidatin. Bei der Wahl im September verpasst die Union den angestrebten Machtwechsel zu Schwarz-Gelb – doch im November wird Merkel als Bundeskanzlerin einer großen Koalition vereidigt. Sie ist die erste Frau im höchsten Regierungsamt und mit 51 Jahren die Jüngste als Kanzler.

2009

Bei der Bundestagswahl im September reicht es für ein schwarz- gelbes Bündnis. Im Oktober wird Merkel zum zweiten Mal zur Kanzlerin gewählt.

2010

Merkel setzt Christian Wulff als Bundespräsidenten-Kandidaten durch, nachdem Horst Köhler Ende Mai seinen Rücktritt erklärt hat.

Januar 2012

Als Wulff im Februar ebenfalls zurücktritt, stimmt Merkel dem Vorschlag von SPD, Grünen und FDP zu, Joachim Gauck als Kandidaten für das Präsidentenamt aufzustellen.

Dezember 2012

Im Dezember wird sie zum sechsten Mal als CDU-Vorsitzende bestätigt - mit knapp 98 Prozent, ihrem bisher besten Ergebnis.

2013

Bei der Bundestagswahl im September gewinnen CDU und CSU, aber der bisherige Partner FDP schafft es nicht mehr ins Parlament. Die Union bildet mit der SPD erneut eine große Koalition. Im Dezember wird Merkel zum dritten Mal Kanzlerin.

Das Forsa-Institut hatte zwischen dem 21. Juli und dem 25. Juli 2501 Bundesbürger befragt.

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rtr

Kommentare (9)

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Herr marcel küchenmeister

30.07.2014, 11:08 Uhr

????? das kann ich nicht glauben! ich frage mich wer da gefragt wird

Herr Woifi Fischer

30.07.2014, 11:12 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in der Wertschätzung der Deutschen nach einer Forsa-Umfrage auf einen neuen Rekordwert gestiegen.

Von wem hatte die Forsa-Gruppe den Auftrag, diese Frage den Menschen zu stellen? nach meiner Meinung haben sie noch nie gefragt.

Schade, ich hätte ihnen gern meine Meinung zu Frau Merkel gesagt.

Frau Dagmar Kohlrausch

30.07.2014, 11:22 Uhr

Mich interessiert nicht das Ergebnis sondern die Fragestellung! Wenn man nur die Wahl zwischen Merkel und Gabriel hat, lässt sich das Ergebnis erklären. Erweitert man die Antwortmöglichkeiten auf "keinen von beiden" dürfte das Ergebnis anders aussehen.

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