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15.08.2012

07:31 Uhr

Kanzlerin im Umfragehoch

SPD-Kandidaten machen gegen Merkel keinen Stich

Angela Merkel ist ein Phänomen in der deutschen Politik: sie genießt eine ungeheure Popularität. Die FDP muss dagegen wieder um ihre Existenz fürchten. Und auch die SPD kann der Kanzlerin nicht Paroli bieten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

DüsseldorfGegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) haben alle drei möglichen SPD-Kanzlerkandidaten nur geringe Chancen. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würden sich 28 Prozent der Bürger für SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier entscheiden, für Merkel würden 49 Prozent stimmen, ergab der "Stern-RTL-Wahltrend".

Steinmeier steht damit etwas besser da als SPD-Finanzexperte Peer Steinbrück, der 27 Prozent erhielte. Für Merkel wären in dieser Konstellation 51 Prozent. Gabriel käme nur auf 16 Prozent gegen 60 Prozent für Merkel.

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Zur Begründung sagte Forsa-Chef Manfred Güllner, Merkel habe "eine ungeheure Popularität, von der Helmut Kohl nur träumen konnte. Das macht es jedem Herausforderer schwer." Die SPD dürfe ihren Wahlkampf daher nicht zu sehr auf den Kandidaten zuspitzen. Sie müsse als Partei Kompetenz gewinnen, eine klare Zukunftsperspektive bieten und dem Kandidaten "kluge Köpfe" an die Seite stellen.

Äußerst negativ fiel die Umfrage für die Liberalen aus: Die FDP verliert demnach beim Wähler wieder an Ansehen. Sie büßt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt ein und sinkt wieder auf 4 Prozent. Die Linke dagegen erholt sich etwas und steigt um einen Punkt auf 7 Prozent.

Die Werte der anderen Parteien bleiben stabil: Die Union erzielt zum siebten Mal in Folge 36 Prozent. 26 Prozent der Wähler wollen für die SPD stimmen, 13 Prozent für die Grünen und 9 Prozent für die Piratenpartei. Auf "sonstige Parteien" entfallen 5 Prozent.

Eine rot-grüne Mehrheit ist weiter nicht in Sicht: SPD und Grüne liegen mit zusammen 39 Prozent sogar einen Punkt hinter Union und FDP (zusammen 40 Prozent). Allerdings würden die vier Prozent der Liberalen nicht ins Gewicht fallen, da sie für den Einzug in den Bundestag nicht ausreichen.

Für den Wahltrend wurden 2501 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 6. bis 10. August 2012 befragt.

Von

dne

Kommentare (21)

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Rene

15.08.2012, 08:13 Uhr

"Teile und herrsche."

Account gelöscht!

15.08.2012, 08:37 Uhr

Bei dem Kasperletheater, dass die drei Herren da veranstalten, müssen sie sich nicht wundern.

Leopold

15.08.2012, 08:58 Uhr

Es geht nicht um die Kandidaten. Es geht um die Programme. Und da ist zu wenig Unterschied. Das lohnt den Wechsel nicht. Und eine SPD, die sich wöchentlich ihre Devise von Hollande holen muss brauchen wir auch nicht!

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