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16.08.2012

23:59 Uhr

Kanzlerkandidat

Gabriels Umfragewerte im Keller

Will SPD-Chef Gabriel Kanzlerkandidat werden, hat er noch viel Überzeugungsarbeit zu leisten. Doch die Entscheidung zwischen den anderen fällt SPD-Anhängern schwer: Steinbrück und Steinmeier liegen fast gleichauf.

SPD-Chef Sigmar Gabriel. dpa

SPD-Chef Sigmar Gabriel.

BerlinDen SPD-Chef Sigmar Gabriel wünschen sich nach einer Umfrage auch in der eigenen Partei die wenigsten als Kanzlerkandidat. Unter den SPD-Anhängern fänden jeweils 37 Prozent, dass Ex-Finanzminister Peer Steinbrück oder SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier die besten Voraussetzungen mitbrächten für eine Kanzlerkandidatur, ergab der am Freitag veröffentlichte Deutschlandtrend von Infratest dimap für das ARD-Morgenmagazin.

Gabriel komme unter den Genossen nur auf 14 Prozent Zustimmung. Auch in der Gunst der Gesamtbevölkerung liegen Steinbrück und Steinmeier demnach mit Werten von 29 und 27 Prozent nahezu gleichauf, während der Parteichef auf zwölf Prozent komme.

Alle drei gelten als mögliche Kanzlerkandidaten. Benannt werden soll der Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2013 nach der Niedersachsenwahl im Januar nächsten Jahres.

In der Umfrage plädierten 68 Prozent der SPD-Anhänger wie die Parteispitze dafür, am Zeitplan festzuhalten. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) hatte in diesen Tagen mit einer Empfehlung für Steinmeier eine kurze Debatte über eine vorzeitige Nominierung ausgelöst.

Kommentar: Die virtuellen Kandidaten lähmen die SPD

Kommentar

Die virtuellen Kandidaten lähmen die SPD

Die SPD hat mit Steinbrück, Gabriel und Steinmeier drei virtuelle Kanzlerkandidaten.

Die Zustimmung zu den einzelnen Parteien hat sich in der Umfrage im Vergleich zum Deutschlandtrend vor zwei Wochen kaum verändert. Die SPD legte demnach um einen Punkt zu auf 29 Prozent, während die Piratenpartei einen Punkt verlor auf sieben Prozent.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Union demnach auf 36 Prozent, die FDP auf fünf Prozent, die Grünen auf 13 Prozent und die Linkspartei auf sechs Prozent. Für die Umfrage wurden 1000 Wahlberechtigte zwischen dem 14. und 15. August befragt.

Von

rtr

Kommentare (5)

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Rechner

17.08.2012, 00:08 Uhr

Ein schönes Bild von Sigmar Gabriel.

Wenn man ihm tief in die Augen schaut, dann kommt man drauf:

Das Licht ist an, aber niemand ist zuhause.

...

Da hilft es auch nicht, wenn man bei Mietwirten und -philosophen einen Standpunkt in Auftrag gibt.

Muschkote

17.08.2012, 01:09 Uhr

Welche Schafe wählen denn den!
Detlef sehen: http://www.youtube.com/watch?v=J5F9RmWDABU

Abschwung

17.08.2012, 01:56 Uhr

Die SPD hat gar keine Kanzlerkandidaten.

Die bisher präsentierten drei Herren sind mit der Euro-Krise total überfordert, haben kein schlüssiges Konzept, wie Europa und insbesondere unser Land aus der Misere herauskommen kann. Die SPD hat nur Ideen, wie man in Deutschland die Aushöhlung der Nation vorantreiben kann.

Wenn der Willy noch leben würde, da hätte die SPD ein Rückgrat.

Hätte man Herrn Sarrazin in die Pflicht genommen, hätte man am Wahltag einen regelrechten Ansturm auf die Wahlurnen. Die Anzahl der Nichtwähler könnte man vernachlässigen.

Die Einblendungen von Olaf Scholz mit der „Einführung von islamischen Feiertagen“ werden die Wählerschichten erneut erschüttern.

Was will die SPD der hart arbeitenden Bevölkerung noch alles zumuten? Auch die ohne Grund losgetretene Neiddebatte, Zwangshypotheken etc. werden wir der SPD niemals verzeihen! Der Schock sitzt zu tief.

Außerdem belasten die Schuldenmiseren in den Bundesländern Berlin, Nordrein-Westfahlen und Rheinland-Pfalz die SPD. Wenn man die missglückten Großbauprojekte einbezieht, wird die Bilanz erst richtig düsterer. Die Enkel von Willy haben versagt.

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