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10.01.2005

12:31 Uhr

Kaufpreis beträgt 1,7 Milliarden Euro

Bund parkt weitere Post-Aktien bei der KfW

Die staatliche Förderbank KfW hat wie erwartet ein weiteres Paket von Aktien der Deutschen Post vom Bund übernommen. Der Bund will mit der Transaktion den Haushalt von Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) entlasten.

HB DÜSSELDORF. Die KfW habe am Montag im Rahmen eines Platzhaltergeschäfts Aktien der Deutschen Post vom Bund erworben, teilte das Institut mit. Die Transaktion umfasse 12,7 Prozent oder 141,7 Millionen Aktien des Aktienkapitals der Post. Der Kaufpreis betrage wie angekündigt rund 1,7 Milliarden Euro. Die KfW erwarb die Anteilscheine damit wie bei früheren Platzhaltergeschäften deutlich unter dem aktuellen Marktwert der Papiere. Bei einem Weiterverkauf der Aktien an den Kapitalmarkt soll der Bund indes den Mehrerlös erhalten. Die Aktien der Post notierten am Vormittag mit 17,24 Euro um 0,52 Prozent im Plus.

Die KfW halte damit nun rund 48,8 Prozent an dem Bonner Konzern, teilte das Institut weiter mit. Der Bund dürfte nach der Transaktion nunmehr nur noch 7,3 Prozent an der Post halten.

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