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04.08.2013

12:12 Uhr

Keine Amtsmüdigkeit

Von der Leyen will Arbeitsministerin bleiben

Im Falle eines Wahlsieges der Regierungskoalition will Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auch eine weitere Amtszeit das Ressort führen. Damit erhöht sich die Zahl der Minister, die den Posten behalten wollen.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (M.) möchte eine weitere Amtszeit. dpa

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (M.) möchte eine weitere Amtszeit.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat im Falle einer Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition offenbar wenig personellen Spielraum. Fast alle Minister haben mittlerweile öffentlich bekanntgegeben, dass sie gern in ihren Ministerien bleiben wollen. Am Wochenende folgte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen. „Ja, das würde ich gern“, sagte die CDU-Politikerin der „Welt am Sonntag“ auf die Frage, ob sie Arbeitsministerin bleiben wolle. Die Leitung des Gesundheitsministeriums schloss sie dagegen aus.

Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble, Verteidigungsminister Thomas de Maiziere, Innenminister Hans-Peter Friedrich und Verkehrsminister Peter Ramsauer haben bereits betont, dass sie gern ihre Arbeit fortsetzen würden. Bei der FDP wollen auf jeden Fall Außenminister Guido Westerwelle, Wirtschaftsminister Philipp Rösler, Entwicklungsminister Dirk Niebel und Gesundheitsminister Daniel Bahr bei einer Fortsetzung der Koalition im Amt bleiben.

Damit wäre der Spielraum der drei Parteivorsitzenden Merkel (CDU), Rösler (FDP) und Horst Seehofer (CSU) eingeschränkt. Dabei gelten etliche Minister auch intern als umstritten. Dazu gehören etwa der Liberale Niebel sowie die beiden CSU-Politiker Ramsauer und Friedrich. Zumindest der Innenminister kann sich aber offenbar Hoffnungen machen. „Ich beurteile als Parteichef den Kern dessen, was Hans-Peter Friedrich als Innenminister vertritt. Und da bin ich sehr zufrieden“, sagte Seehofer im Magazin "Focus".

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Auch von der Leyen ist in der eigenen Partei umstritten und hatte in der Debatte über eine Frauenquote in Unternehmen harsche Kritik einstecken müssen. In den vergangenen Wochen hatte die niedersächsische CDU-Politikerin aber immer ihre Loyalität gegenüber Merkel betont.

Klar ist bereits, dass auch im Fall einer Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition mindestens zwei Minister nicht mehr dem neuen Kabinett angehören werden. Dies sind Familienministerin Kristina Schröder (CDU), die verzichtet, und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), die nach Bayern wechselt. In dieser Legislaturperiode hatte Merkel mehrfach Minister verloren wie Franz-Josef Jung (Arbeit), Karl-Theodor zu Guttenberg (Verteidigung), Norbert Röttgen (Umwelt), Rainer Brüderle (Wirtschaft) und Annette Schavan (Forschung).

Von

rtr

Kommentare (6)

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Profi

04.08.2013, 12:51 Uhr

Die Frau von den Laien will Arbeitsministerin bleiben...

Ho, Ho, Ho !!!!!!!!!!!!!!

:o)

Vicario

04.08.2013, 13:06 Uhr

Zitat : Auch Finanzminister Wolfgang Schäuble, Verteidigungsminister Thomas de Maiziere, Innenminister Hans-Peter Friedrich und Verkehrsminister Peter Ramsauer haben bereits betont, dass sie gern ihre Arbeit fortsetzen würden. Bei der FDP wollen auf jeden Fall Außenminister Guido Westerwelle, Wirtschaftsminister Philipp Rösler, Entwicklungsminister Dirk Niebel und Gesundheitsminister Daniel Bahr bei einer Fortsetzung der Koalition im Amt bleiben.

- und damit dieses Gesindel, der Politabschaum, der sich am Steuertrog eingerichtet hat, auch weg kommt, im September das Kreuzchen an der richtigen Stelle setzen !

ALTERNATIV wählen !

Markus

04.08.2013, 13:41 Uhr

Ursula von der Leyen, nein danke!
Die CDU ist unwählbar geworden, auch aufgrund solcher Personen wie Ursula von der Leyen!

Am 22.September wird abgerechnet. Die Alternative für Deutschland muss in den Bundestag und ins Europaparlament!

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