Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.03.2014

11:38 Uhr

„Keine Dominanz der SPD“

Schäuble beruhigt Unionsanhänger

ExklusivSchäuble hat in einem Interview die Zusammenarbeit in der Großen Koalition gelobt. Auch hat der Finanzminister eine Erklärung parat, warum gerade die Politik der SPD vermehrt in den Schlagzeilen steht.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU):  „Es ist uns trotzdem gelungen, eine tragfähige Koalition zu bilden.“ dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU): „Es ist uns trotzdem gelungen, eine tragfähige Koalition zu bilden.“

BerlinBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat eine positive Bilanz der ersten 100 Tage der Großen Koalition gezogen. „Die Zusammenarbeit in der Koalition ist gut“, sagte Schäuble der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“. Er wies Kritik an der Arbeit von Union und SPD zurück. „Der Koalitionsvertrag ist vernünftig und eine gute Grundlage, um unser Land in den kommenden Jahren voranzubringen“, sagte Schäuble.

Der Finanzminister betonte, dass die Startbedingungen der Koalition nicht einfach waren. „Es war eine schwierige Ausgangslage: Wir hatten nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt, und die SPD wollte verständlicherweise nicht als Wahlverlierer in die Regierung gehen“, sagte Schäuble. „Es ist uns trotzdem gelungen, eine tragfähige Koalition zu bilden.“

9082 Euro pro Monat: Union und SPD verteidigen Diätenerhöhung

9082 Euro pro Monat

Union und SPD verteidigen Diätenerhöhung

Trotz Abstrichen bei der Altersversorgung: Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags verdienen sehr gut – und bald noch mehr. „Das ist richtig viel Geld“, räumte SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Christine Lambrecht ein.

Schäuble wies auch den Eindruck zurück, dass die Sozialdemokraten bisher die Regierungsarbeit dominierten. „Vielleicht meinen unsere Anhänger, dass die Union in der Anfangsphase nicht ausreichend vorkam“, räumte der Finanzminister ein. „Aber das lässt sich erklären: Im Interesse der Öffentlichkeit stehen neue Projekte wie die Rentenreform. Die Fortsetzung einer vernünftigen Finanzpolitik ist nicht so schlagzeilenträchtig, aber umso wichtiger“, sagte Schäuble.

Den ganzen Artikel finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „Handelsblatt Live“, der dreimal täglich aktualisierten Digitalzeitung, die über eine App für iPad und Android verbreitet wird.

Von

jhi

Kommentare (4)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

26.03.2014, 12:02 Uhr

Zitat : Die Fortsetzung einer vernünftigen Finanzpolitik ist nicht so schlagzeilenträchtig, aber umso wichtiger“, sagte Schäuble.

- vor allem wenn sich die Finanzpolitik lediglich über Jahre an nur einem Satz orientiert : wir sind auf dem guten Weg ...?!

Und noch nie hat dieser Finanz-Gnom den Weg beschrieben !

Account gelöscht!

26.03.2014, 12:07 Uhr

Finanzen?

Der verbitterte alte Mann spart, damit der Grieche seine Schulden zahlen kann?

Das ist absolut volksfeindlich.

Account gelöscht!

26.03.2014, 12:43 Uhr

Mit der großen Koalition sollten die Bürger und die Medien sich einmal fragen wo bleiben unsere Steuern auf Heller und Pfennig? Es gibt den Rechnungshof und der zeigt uns gerne den Mißbrauch von Steuern, aber steckt z-B nicht hinter jeden Mißbrauch auch ein Wille um jemanden zu unterstützen? Wenn auf Kuhwiesen Aussichtstürme gebaut werden von 50 cm Höhe bis 3 m Höhe damit Wanderer Kühe beobachten können, muss jemand vermutlich provitiert haben. Schwarze Kassen in Kreisen, Kommunen,Ländern und Bund sind vermutlich auch nicht unbekannt. Da wo die Rechnungshöfe nicht hinkommen, sollten es zumindest die Medien mal versuchen. Es kann nicht sein, dass Deutschland nicht schmiert im Reigen der weiltweiten Anbieter gerade bei Rüstungskäufen anderer Länder. Wer deckt diese Steuerhinterzieher auf?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×