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15.05.2015

15:05 Uhr

Kita-Streik

Gewerkschaften wollen weiter streiken

Viele Eltern mussten wegen des Kita-Streiks in dieser Woche improvisieren. Und der Arbeitskampf geht in die nächste Runde: Verdi-Chef Bsirske fordert ein neues Angebot – sonst droht auch nächste Woche ein Ausstand.

Erzieher und Sozialpädagogen bei einer Demonstration in Dresden: Sollte kein passendes Angebot vorliegen, streiken sie wohl auch in der kommenden Woche. dpa

Streik soll fortgesetzt werden

Erzieher und Sozialpädagogen bei einer Demonstration in Dresden: Sollte kein passendes Angebot vorliegen, streiken sie wohl auch in der kommenden Woche.

BerlinNach einer Woche Kita-Streik hat Verdi-Chef Frank Bsirske die kommunalen Arbeitgeber aufgefordert, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Dann könnte der bundesweite Arbeitskampf unverzüglich ausgesetzt werden, betonte Bsirske am Freitag in Berlin. Ohne Angebot soll der unbefristete Streik von Erziehern und Sozialarbeitern in der kommenden Woche fortgesetzt werden.

Die betroffenen Eltern hätten nach wie vor großes Verständnis für die Arbeitsniederlegungen, sagte Bsirske. „Die Eltern wissen, dass die Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst dringend nachhaltig aufgewertet werden müssen, denn eine qualifizierte Ausbildung und gute Arbeit kommt ihren Kindern zugute.“ Insgesamt legten laut Verdi in dieser Woche rund 150.000 Beschäftigte der kommunalen Sozial- und Erziehungsdienste die Arbeit nieder.

Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der rund 240.000 Erzieher und Sozialarbeiter, die laut Verdi zu Einkommensverbesserungen von durchschnittlich zehn Prozent führen würde. Nach Darstellung des kommunalen Arbeitgeberverbands VKA ist das nicht bezahlbar.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

18.05.2015, 10:11 Uhr

Warum erhalten die Erzieher nicht das doppelte Gehalt oder wenigsten soviel, wie die Politiker sichnehmen. Wir sind ein reiches Land, so unser Bundespräsiden Gauck. Würde ein Politiker es wagen zu lügen. oder meint er, dies gelte nur für faule, arbeitsscheue, kriminelle Sozialschmarotzer aus dem Ausland?

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