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13.05.2011

21:52 Uhr

Klaus Wowereit

Wowereit will es zum dritten Mal wissen

Klaus Wowereit ist erneut zum Spitzenkandidaten der Berliner SPD gekürt worden. Jetzt kann die Wahl für die Genossen losgehen. Wowereits Ziel: 30 plus x. Die Parteibasis ist begeistert.

Klaus Wowereit soll es für die SPD in Berlin richten. Quelle: Reuters

Klaus Wowereit soll es für die SPD in Berlin richten.

BerlinDie SPD hat Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Freitag zum Spitzenkandidaten für die Abgeordnetenhauswahl 2011 gekürt. Der 57-Jährige, der zum dritten Mal antritt, wurde auf einem Landesparteitag im Stadtteil Kreuzberg einstimmig von den 215 Delegierten gewählt.

Wowereit steht seit Sommer 2001 an der Spitze des Senats, seit Anfang 2002 führt er eine rot-rote Koalition. Die SPD will bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September wieder stärkste Partei werden und den Regierenden Bürgermeister stellen.

Wowereit rief den mehr als 1.000 Anwesenden in den Hallen der Station-Berlin in Kreuzberg zu: „Wir haben noch vieles gemeinsam vor: Berlin, die SPD und ich. Lasst uns anpacken, damit Berlin vorankommt und jeden Tag ein Stück gerechter, erfolgreicher und toleranter wird. Es lohnt sich, für Berlin zu kämpfen.“

Der SPD-Politiker sagte mit Blick auf die Grünen, einige wollten die Stadt zu einem Biotop machen. Andere in der Opposition wollten, „dass sie so bleibt, wie sie ist“. Berlin habe sich aber immer gewandelt und werde dies auch in Zukunft tun. Dafür stehe die SPD. „Wir sind stolz auf Berlin“, sagte Wowereit. Seine rund einstündige Rede wurde mit minutenlangen Standing Ovations gefeiert.

Der Regierungschef wies in seiner Rede auf die Erfolge von Rot-Rot hin. Als Beispiel nannte er die Schaffung von 100.000 neuen Arbeitsplätzen in den vergangenen zehn Jahren, eine Verdoppelung der touristischen Übernachtungszahlen auf 20 Millionen sowie gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Universität.

Der Regierende Bürgermeister räumte auch Fehler ein etwa bei der Privatisierung der Wasserbetriebe 1999. „Wo wir können, werden wir das korrigieren, aber nicht um jeden Preis“, sagte er mit Blick auf die Bestrebungen für einen Rückkauf der Anteile von den privaten Investoren. Auch kündigt er an, eine Entlastung bei den Mieten zu schaffen, indem der öffentliche Wohnungsbestand erhalten werde und die Wohnungsbaugesellschaften 30.000 neue Wohnungen kaufen oder bauen.

Kommentare (1)

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joachim

13.05.2011, 21:14 Uhr

Party-Wowi hat in Berlin schon genug (an-) gerichtet, möge der Stadt eine Neuwahl dieses lustlosen Genossen einschl. seiner kommunistischen Freunden erspart bleiben.

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