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27.09.2013

23:53 Uhr

Koalitionspoker

CSU-Chef Seehofer kritisiert Mitgliederbefragung

Am Freitagabend entschied sich die SPD nach den Sondierungsgesprächen mit der Union die Meinung der SPD-Mitglieder einzuholen. CSU-Chef Seehofer hält das für eine denkbar schlechte Idee.

„Wir sind doch keine Hasen, die aus Schreck vor einer Regierungsbildung kreuz und quer durchs Feld laufen.“ dpa

„Wir sind doch keine Hasen, die aus Schreck vor einer Regierungsbildung kreuz und quer durchs Feld laufen.“

MünchenCSU-Chef Horst Seehofer hat die von der SPD-Führung geplante Mitgliederbefragung über eine große Koalition kritisiert, für Parteichef Sigmar Gabriel aber zugleich lobende Worte gefunden. „Ich halte ihn für einen absolut seriösen und inhaltlich kompetenten Gesprächspartner“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Ich war immer der Meinung, dass wir als Union mit Sigmar Gabriel als Kanzlerkandidat mehr Probleme im Wahlkampf gehabt hätten als mit Peer Steinbrück. Herr Gabriel ist in Ordnung.“

Der bayerische Ministerpräsident warnte die SPD davor, Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD aus parteitaktischen Gründen scheitern zu lassen.

„Die Bürger haben mit ihrem Votum klar zum Ausdruck gebracht, dass sie eine stabile Regierung unter Führung von Angela Merkel wünschen.“ Diesen Auftrag „mit Tricks und unter Vorwänden zu torpedieren, würde der ganzen Politik schweren Schaden zufügen, vor allem aber der SPD selbst“.

Er könne sich nicht vorstellen, dass es die SPD so weit kommen lasse. Mit Blick auf die Wählerbefragung fügte er hinzu: „Die Vorsitzenden der beteiligten Parteien haben alle ein Mandat und die Verantwortung, für stabile Verhältnisse zu sorgen. Wir sind doch keine Hasen, die aus Schreck vor einer Regierungsbildung kreuz und quer durchs Feld laufen, bis der Jäger sie erwischt.“

Von

dpa

Kommentare (11)

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Putinowitsch

28.09.2013, 01:44 Uhr

„Die Bürger haben mit ihrem Votum klar zum Ausdruck gebracht, dass sie eine stabile Regierung unter Führung von Angela Merkel wünschen.“ ..... genau so ist es.

Deshalb braucht Merkel weder die GRÜNEN noch die SPD.

Merkel kann allein regieren, damit ihre Politik nicht durch diese ÖKO- Blödel (Wedschiday....) oder die Umverteilungs- Schmarotzer (noch höhere Steuern für Leistungsträger....) verfälscht wird.

Merkel muss nun Reformen durchführen: weniger Beamte in EU und Bund, Senkung der Staatsquote, Infrastruktur- Ausbau inkl. Autobahnen, Verschlankung der Verwaltungen.....

Da stören diese kontraproduktiven Sozi- und Öko- Schwätzer doch nur....

werner

28.09.2013, 03:04 Uhr

die wunschtraeume von putinowitsch werden leider niemals realitaet werden.dazu sind die Politik Desperados viel zu kriminell.siehe wahlbetrueg und wahlfaelschung.

Account gelöscht!

28.09.2013, 07:25 Uhr



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