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19.10.2013

05:01 Uhr

Koalitionsverhandlungen

Die Linke sieht sich als Regierungspartner

Die Linken halten sich als möglicher Regierungspartner bereit, falls die Gespräche über eine Große Koalition zwischen SPD und der Union scheitern sollten. Das machen sie in einem Positionspapier deutlich.

Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Katja Kipping und Bernd Riexinger. dpa

Die Vorsitzenden der Partei Die Linke, Katja Kipping und Bernd Riexinger.

Berlin Die Linkspartei hat ihre Hoffnung auf ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis noch nicht aufgegeben und hält sich für den Fall des Scheiterns einer Großen Koalition als Partner von SPD und Grünen bereit.

Das geht aus einem Handelsblatt Online vorliegenden Positionspapier der Linken-Vorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger hervor. Das Papier, in dem die Oppositionsrolle der Partei für die neue Wahlperiode unter der Überschrift „Widersprechen, Mobilisieren, Einladen, Verändern – Mehr Opposition wagen“ näher definiert wird, soll am Samstag bei einem Treffen des Bundesvorstands beraten werden.

Mit Blick auf die angestrebte Große Koalition heißt es in dem Papier: „Für die SPD wird dieser erneute Gang in eine Regierung unter Merkel zu einer Zerreißprobe mit offenem Ausgang. Wir werden als führende Oppositionspartei immer wieder neu Brücken für all diejenigen bauen, die im Herzen einen sozialen und friedlichen Politikwechsel wollen, egal ob sie die SPD nur gewählt haben oder für sie im Bundestag Verantwortung tragen.“

Die Alternativen der Linken müssten „Anschlusspunkte zu diesen Menschen haben, damit sie sich von unseren Ideen und Vorschlägen begeistern lassen und sie uns als glaubwürdige politische Alternative wahrnehmen können“.

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