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30.10.2013

23:46 Uhr

Koalitionsverhandlungen

Mindestlohn auch für Praktikanten geplant

Schluss mit unbezahlten Praktika: Die zukünftige Große Koalition will die finanzielle Situation für Schüler und Studenten verbessern, die oft monatelang ohne Vergütung in Unternehmen arbeiten.

Beim Mindestlohn für Praktikanten sind sie sich einig: amtierende Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen (CDU, rechts) und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. dpa

Beim Mindestlohn für Praktikanten sind sie sich einig: amtierende Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Ursula von der Leyen (CDU, rechts) und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles.

Berlin Praktikanten mit abgeschlossener Ausbildung sollen nach dem Willen von Union und SPD künftig ebenfalls von geltenden Mindestlöhnen in ihren Branchen profitieren. Das teilte SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles am Mittwochabend in Berlin nach einer zweiten Verhandlungsrunde der Koalitions-Arbeitsgruppe Arbeit/Soziales mit.

Es müsse für solche Praktika außerhalb von Schule und Studium eine angemessene Vergütung geben. Da, wo ein Mindestlohn gelte, müsse dann auch einer für die Praktikanten gezahlt werden. Deren finanzielle Situation solle so verbessert werden.

Nach Angaben der amtierenden Arbeitsministerin und Verhandlungsführerin der Union, Ursula von der Leyen (CDU), soll zudem für junge Menschen der Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf „nahtloser gestaltet“ werden. Für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Schul- und Berufsausbildung sollten finanzielle Mittel eingesetzt werden, um sie „konsequent nachzuschulen“.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

31.10.2013, 08:30 Uhr

Das ist mal ein Vorhaben, dass sinnvoll ist.. Zumal z.B SPA und Erzieherinnen -Ausbildung mit Praktika verbunden sind und dieses Praktika ist fordernd.

1 Punkt

Account gelöscht!

31.10.2013, 09:15 Uhr

Die Frau Nahles muss eine Goldader im Keller haben , oder den Goldesel im Stall , vielleicht hat sie eine noch nicht entdeckte Ölquelle in der Küche ....
Irgendwo muss es ja herkommen , aber das wird sie uns sicher noch sehr detailliert erklären .......

Steuererhöhungen ----> 100 % dann arbeiten sie nicht mehr bis Juli für den Staat sondern das ganze Jahr ..... Hilfe ich wage es ja gar nicht auszusprechen ...... KOMMUNISMUS ....

Account gelöscht!

31.10.2013, 09:26 Uhr

@ tomtomtoy

KOMMUNISMUS ?

Da kann ich beruhigen, der Staat ist von allen Arbeitgebern der größte Ausbeuter wenn es um Dienstleistungen und Beschaffungen geht.

Während Unternehmen die für den Staat arbeiten, Nachweise vorlegen müssen, dass sie ihre Steuern,Sozialleistungen bezahlt haben, vergibt der Staat Aufträge auch nur an das billigste Angebot. Daher sind Subunternehmer und Unternehmen aus anderen EU Staaten besser dran.

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