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30.06.2011

10:34 Uhr

Konjunktur

Arbeitslosenzahlen gehen deutlich zurück

Die Arbeitslosenzahl ist unter die Marke von sieben Prozent gefallen. BA-Chef Weise macht Hoffnung, dass der positive Trend anhält. Für die Unternehmen bringt der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt aber auch Probleme.

Die Arbeitslosenzahl ist im Juni weiter gesunken. Quelle: dpa

Die Arbeitslosenzahl ist im Juni weiter gesunken.

NürnbergDer Arbeitsmarkt in Deutschland profitiert weiter vom stabilen Aufschwung der Wirtschaft. Die Zahl der Erwerbslosen ist im Juni um 67.000 auf 2.893.000 gesunken. Das waren 255.000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 6,9 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,5 Prozent gelegen.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt habe sich auch im Juni fortgesetzt. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sei nach wie vor hoch. „Die Erwerbstätigkeit und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung steigen weiter“, sagte Weise. Der Konjunkturaufschwung hat nach Angaben der BA auch zu einem deutlichen Zuwachs der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geführt.

Binnen Jahresfrist nahm sie um 680.000 auf 28,23 Millionen zu (Zahlen vom April). Etwa 60 Prozent des Zuwachses entfiel auf Vollzeitjobs. Die Zahl der Erwerbstätigen lag zuletzt (im Mai) mit 40,88 Millionen um 488 000 über dem Vorjahreswert. Die Nachfrage nach Arbeitskräften nimmt weiter zu, das Arbeitskräfteangebot geht dagegen seit mehreren Jahren zurück. So lag die Zahl der offenen Stellen im Juni mit 480.000 um 109.000 über dem Vorjahreswert. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Juni um 8000 auf 2,967 Millionen gesunken. Im Westen nahm die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl um 10.000 ab, im Osten dagegen um 2.000 zu.


Von

dpa

Kommentare (14)

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Wutbuerger

30.06.2011, 10:12 Uhr

Gehirnwäsche für die BA gläubigen......

Account gelöscht!

30.06.2011, 10:14 Uhr

Gr pleite, USA pleite, Spanien, Portugal, Iralnd... .

Die gute Nachrichten sind auf Sand gebaut. Und ich bin sicher, das der Abbau bei der Langzeitarbeistlosigkeit eher gering ist und vieles auf Zeitarbeit und befristeter Beschäftigung beruht.

Das sind alles Strohfeuer.

Account gelöscht!

30.06.2011, 10:55 Uhr

Das HB geizt heute aber nicht mit sinnloser Jubelrethorik.
Gestern noch war es ein "Konsumrausch", in den die Deustchen verfallen waeren (wobei heute, nur 24h spaeter, der groesste Einbruch bei den Einzelhaendlern seit jahren vermeldet wird),
dann heute jubelt man ueber die neuesten Nuernberger Zahlen,
die aber eben unterdurchschnittlich sind(67.000), da der gewoehnliche Rueckgang der AL-Zahlen bei durchschn. 85.000 Personen liegt, und sich der Rueckgang der saisonbereinigte Rueckgang der Zahlen mit 8000 kaum sichtbar ist.
Zudem gibt es eine Meldung vom BA-X, nachdem die erdrueckende Mehrzahl an freien Stellen im Zeitarbeitssektor und weiteren Dienstleistungen liegen, also in Bereichen, wo niedrigste Loehne und schlimmste Arbeitsbedingungen an der Tagesordnung sind.

Wird das HB von Wirtschaft und Politik bezahlt, solche Ueberschriften zu waehlen??
Ich finde das traurig, dass nicht mal Sie vom HB noxh wahrheitsgemaess ueber den "Aufschwung" und sein januskoepfiges Wesen berichten.

Gott schuetze Euch vir Sturm und Wind, und etwas, das sich "deutscher Aufschwung" nennt.

Und -sind Euch die Parallelen zum Ex-Boomland Irland noch nicht aufgefallen??

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