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29.10.2011

12:39 Uhr

Konsum

Einzelhandel von Wachstum überrascht

Der Konsum der Deutschen liegt bisher im Jahr 2011 höher als vom Handelsverband HDE erwartet. Daher könnte der Umsatz der Branche stärker zunehmen als mit 1,5 Prozent angepeilt.

Konsumrausch in Deutschland: Die Konsumenten lassen es sich gut gehen. dapd

Konsumrausch in Deutschland: Die Konsumenten lassen es sich gut gehen.

BerlinDie Kauflust der Deutschen überrascht nach einem Zeitungsbericht selbst den Handelsverband Deutschland (HDE). „Im bisherigen Jahresverlauf liegt der deutsche Einzelhandel über unserer Prognose von 1,5 Prozent Umsatzwachstum für 2011“, sagte HDE-Geschäftsführer Kai Falk der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“. Auch für die Entwicklung bis zum Jahresende sei man optimistisch. Produkte aus den Segmenten Ausstattung in Heim und Garten sowie persönlicher Bedarf liefen derzeit besonders gut.

Dennoch wolle der Verband an seiner Prognose eines Umsatzwachstums von 1,5 Prozent vorerst noch festhalten. „Die Rahmenbedingungen für den Konsum sind angesichts der Entwicklung am Arbeitsmarkt und der Einkommen zwar insgesamt gut“, sagte der Verbandschef. Aber es gebe auch erhebliche Risiken: „Eine Eskalation der Schuldenkrise könnte zu einer Eintrübung der Verbraucherstimmung führen.“

Von

dpa

Kommentare (4)

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marecello

29.10.2011, 13:07 Uhr

Ist doch klar, die Menschen kaufen entweder Edelmetalle oder sie geben ihr Papiergeld aus, weil es demnächst nichts mehr wert ist.
Das der Einzelhandel nicht checkt, echt komisch.
Oder, dürfen die Systemmedien nicht darüber informieren, sonst könnte man ein Terrorist sein.

Elisa

29.10.2011, 13:43 Uhr

Der Einzelhandel hat offensichtlich noch nichts von dem Begriff "crack up boom" gehört........

"Ludwig von Mises prägte den Begriff „Crack-Up Boom“ und beschreibt damit die Vorgänge in einer Volkswirtschaft vor dem finanziellen Zusammenbruch. An anderer Stelle hat der berühmte österreichische Nationalökonom auch das Wort „Katastrophenhausse“ verwendet.
Diese Katastrophenhausse leitet die letzte Phase eines Papiergeldsystems ein: Jeder versucht schnellstmöglich sein Geld los zu werden. Die übermäßige Nachfrage nach nahezu allen Sachwerten lässt die Preise für Güter und Dienstleistungen durch die Decke gehen."
Krisenvorsorge.com

EckhardStephan

29.10.2011, 16:07 Uhr

Es ist immer wieder herrlich, dieses Pfeifen im Wirtschaftswald zu hören. Jahr für Jahr wiederholt sich dieses Geschwätz. Jedesmal ist dann immer noch der Katzenjammer über einen vor sich hin wabernden Einzelhandel gefolgt. Das kann auch nicht anders sein, angesichts der Unverschämtheit, mit der sich die wirtschaftlichen Eliten jedes Jahr größer werdende Gewinne einsacken, während die Masse der produzenten, wenn überhaupt mit Brosamen um die Inflation herum abgespeist werden werden. Hier liegt die tiefere Ursache der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise und da diese weit davon entfernt ist, angegangen zu werden, wird die Götterdämmerung des bisherigen Kapitalismus heraufziehen. Da habe ich nicht den geringsten Zweifel.

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