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31.07.2014

11:15 Uhr

Kooperation mit Unternehmern

Gabriel will SPD auf Wirtschaftskurs führen

SPD-Chef Gabriel ist mit den Umfrageergebnissen unzufrieden. Er mahnt, die SPD dürfe nicht nur „für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig“ sein. Auch Thomas Oppermann will Wirtschaft und Wachstum betonen.

Sigmar Gabriel bei der Eröffnung eines Rechenzentrums der Telekom. Der SPD-Chef fordert, dass die Politik auch mit Unternehmen und Unternehmern zusammenarbeiten müsse. dpa

Sigmar Gabriel bei der Eröffnung eines Rechenzentrums der Telekom. Der SPD-Chef fordert, dass die Politik auch mit Unternehmen und Unternehmern zusammenarbeiten müsse.

BerlinDie SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum künftig neu justieren. „Die SPD darf sich nicht damit zufrieden geben, für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig zu sein“, sagte Parteichef Sigmar Gabriel der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag. Um die sozialen und ökologischen Aufgaben in Deutschland zu bewältigen, müsse die Politik auch mit Unternehmen und Unternehmern zusammenarbeiten, „vor allem mit dem Mittelstand und den Familienunternehmen“.

Gabriel räumte in dem Interview ein, mit den gegenwärtigen Umfragen seiner Partei nicht zufrieden zu sein. Die SPD habe in der Koalition ihre Themen durchgesetzt, „aber die Wirkung ist doch noch längst nicht bei den Menschen angekommen“. Der Mindestlohn beispielsweise sei beschlossen, „aber man merkt ihn noch nicht auf dem Gehaltszettel“. Die Sozialdemokraten diskutieren angesichts der anhaltend schwachen Umfragewerte über ihre strategische Ausrichtung: In den Umfragen liegt die Union mit Werten um 40 Prozent weit vor der SPD, die auf Werte um 25 Prozent kommt.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Thomas Oppermann, unterstützt die Kräfte in seiner Partei, die Fragen von Wirtschaft und Wachstum stärker in den Vordergrund rücken wollen. Es sei „richtig, das wirtschaftspolitische Profil der SPD weiter zu schärfen“, sagte Oppermann der „Stuttgarter Zeitung“ von Donnerstag.

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Sein Treffen mit den Spitzen der Linkspartei brachte ihm Kritik vonseiten der Union ein: Sigmar Gabriel, Vizekanzler und SPD-Chef, schließt Rot-Rot-Grün im Bund aus. Das Gespräch sei „ein Akt der Höflichkeit“ gewesen.

Die SPD wolle eine starke und wettbewerbsfähige Wirtschaft, deshalb müsse stärker in Bildung und Infrastruktur investiert werden, sagte Oppermann. Zugleich müsse darauf geachtet werden, „dass die Produktionskosten am Standort Deutschland nicht aus dem Ruder laufen“. Die SPD werde deshalb für ein wachstumsfreundliches Umfeld sorgen. Dazu gehörten eine Stärkung der Wirtschaft und eine steuerliche Entlastung der Mittelschicht.

Von

afp

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

31.07.2014, 11:35 Uhr

Mit der Energiewende, dem EEG und diesen Lügenmärchen vom menschengemachten CO2-Klimawandel tut Gabriel alles dafür, dass die deutsche Wirtschaft und hier vor allen der Mittelstand VERNICHTET wird. Hinzu kommt die Außenpolitische und Wirtschaftliche Geisterfahrt eines Steinmeiers bzw. der Großen Koalition (Russland Bashing hilft nur einen...der USA und Asien). Schaden tut es der EU und Deutschland! Klasse Gabriel (Wirtschafts) Politik.

Herr Woifi Fischer

31.07.2014, 11:46 Uhr

Kooperation mit Unternehmern Gabriel will SPD auf Wirtschaftskurs führen!

Dies ist der Spruch des Tages!
SPD und Wirtschaft, dies ist so wie mit Feuer und Wasser.
Gabriel verbreitet immer mehr heiße Luft, oder wollte er Aufmerksamkeit im deutschen Blätterwald erreichen?

Herr Helmut Paulsen

31.07.2014, 11:55 Uhr

LESENSWERT - Kampfjet absichtlich vor Passagierflugzeug ?

" Washington unter Druck
Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuss von MH17 ausgelöst?

Eine US-Sprecherin hat in Washington überraschend ein Geständnis abgelegt: Sie musste einräumen, dass die Ukraine tatsächlich einen Kampf-Jet in Richtung von MH17 geschickt haben könnte. Dieser Jet könnte die Rebellen provoziert haben, in Richtung der Passagier-Maschine zu schießen. In diesem Fall hätte die Ukraine eine klare Mitschuld am Tod von fast 300 Zivilisten. Die Amerikaner kämen als militärische Drahtzieher der ganzen Aktion gewaltig unter Druck. ..."

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2014/07/64358/

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