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25.10.2011

15:35 Uhr

Kriiminalität

Schäden durch Wirtschaftskriminalität nehmen deutlich zu

Obwohl die Zahl der Wirtschafsdelikte zurückgegangen ist, ist die durchschnittliche Schadenssumme in die Höhe geschossen. Insgesamt soll jedes zweite Unternehmen Opfer von Straftaten wie Datenklau geworden sein.

Auch der Lebensmittelhändler Rewe wurde Opfer von Hackerangriffen auf Kundendaten. dpa

Auch der Lebensmittelhändler Rewe wurde Opfer von Hackerangriffen auf Kundendaten.

FrankfurtJedes zweite Unternehmen ist einer Studie zufolge in den vergangenen zwei Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden. 52 Prozent der 830 teilnehmenden Firmen habe sich über Unterschlagung, Korruption, Datenklau und andere Delikte beklagt, teilte die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) am Dienstag mit. Demnach sank zwar die Zahl der betroffenen Unternehmen, die durchschnittliche Schadenssumme schoss aber in die Höhe.

Im Zeitraum 2008 bis 2009 hätten noch 61 Prozent der Unternehmen über Fälle von Wirtschaftskriminalität berichtet, sagte PwC-Sprecher Steffen Salvenmoser. Allerdings sei seitdem die durchschnittliche Schadenshöhe auf 8,4 Millionen Euro gestiegen. In der vorangegangenen Studie habe der mittlere Verlust bei den Unternehmen pro Delikt bei 5,6 Millionen Euro gelegen.

Von

dapd

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