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24.08.2013

05:10 Uhr

Kritik an Schäuble

Brüderle findet Griechenland-Debatte unnötig

Rainer Brüderle hält die Diskussion über ein mögliches drittes Hilfspaket für Griechenland für wenig hilfreich und kritisiert Schäuble. Auch Westerwelle hatte in einem Interview warnende Worte parat.

Rainer Brüderle (FDP) hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wegen dessen Griechenland-Äußerungen kritisiert. Reuters

Rainer Brüderle (FDP) hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wegen dessen Griechenland-Äußerungen kritisiert.

BerlinFDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wegen dessen Ankündigung eines dritten Hilfspakets für Griechenland kritisiert. „Wir sollten den Reformdruck für Griechenland durch verfrühte Diskussionen nicht abschwächen“, sagte Brüderle der „Bild am Sonntag“. Er verwies darauf, dass man erst Ende 2014 sehen werde, ob die bisherigen Hilfen für Griechenland ausreichen. Er halte die Debatte für wenig hilfreich.

Auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) warnte vor „Blankozusagen“ für Griechenland. Man dürfe zwar weitere Hilfen nicht grundsätzlich ausschließen. Es sei aber wichtig, keine neuen Pakete in Aussicht zu stellen, bis nicht alle vereinbarten Reformschritte in Griechenland umgesetzt worden seien, sagte Westerwelle den „Kieler Nachrichten“ (Samstag). „Kündigt man zu früh neue Hilfen an, wird der Reformelan nicht größer“, meinte der Bundesaußenminister.

Schäuble selbst sagte dem „Mannheimer Morgen“ (Samstag): „Ich habe nichts anderes als das gesagt, was schon die Euro-Gruppe 2012 beschlossen hat. Vielleicht fiel es diesmal etwas deutlicher aus.“ Das Volumen des dritten Hilfspakets werde „sicher erheblich kleiner sein, weil Griechenland wesentliche Fortschritte gemacht hat“.

Die Diskussion war durch Äußerungen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) neu entfacht worden. Der Minister hatte angekündigt, dass Athen neue Hilfen brauchen könnte.

Kommentare (39)

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24.08.2013, 05:48 Uhr

Die haben es immer noch nicht gemerkt:

1. Das Thema IST da.
2. Es GIBT keinen Reformdruck, der angeblich abgeschwächt würde. Den Druck hat man schon beerdigt, als man zusicherte, GR werde im Euro bleiben bzw. man werde ALLES tun, um den Euro zu retten.
3. Das Geld in GR reicht NICHT bis Ende 2014.

manthra

24.08.2013, 06:53 Uhr

Brüderle ist ein kleiner Diktator durch St-Merkel geworden: keine demokratisch auch nur anmutenden Debatten mehr sondern Handeln wie Honni seinerzeit ohne Rückfrage. Das Volk zur richtigen Zeit verblöden um es danach vor vollendete Tatsachen zu stellen. In der Werbung auf der www.fdp.de - Seite heißt es dazu: "Starke Bürgerrechte - weil es um ihre Freiheit geht".
Die Glaubwürdigkeit von diesen Neofeudalisten ist ein Kanalmaloch!!!!

Jungspund

24.08.2013, 07:46 Uhr

Wie man liest, bekommen wir von Brüderle und Co. am besten mundgerecht und durch den FDP-Filter gesteuerte Nachrichten.

So kann man die Bevölkerung am besten manipulieren. Wenn man dann auch noch einen weitgehend unkritischen Journalismus zur Seite stehen hat, ist es für Skandalpolitiker wie Brüderle, Lindner, Rösler oder Co. ein Leichtes zu schalten und walten, wie man will.

Brüderle untertsreicht mit seinen neusten Aussagen einmal mehr, dass die politische Bühne endlich durch einen Platz im Altersheim ersetzt werden muss. Es wird Zeit, dass er dies selbst erkennt! Und dazu sollten wir Wähler nachhelfen, indem die FDP an der 5%-Hürde scheitert.

Herr Brüderle geben Sie auf! Opis werden im Altersheim gebraucht, aber nicht in Deutschlands Regierung.

Jetzt kommt die Generation-Young!

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