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22.12.2013

11:57 Uhr

Kulturzentrum „Rote Flora“

Straßenschlachten in Hamburg

Eskalation im Kampf um die „Rote Flora“: Am Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag kam es im Hamburger Schanzenviertel zu schweren Ausschreitungen. Hunderte Polizisten und Demonstranten wurden verletzt.

Straßenschlachten in Hamburg

Krawalle bis in die Nacht

Straßenschlachten in Hamburg: Krawalle bis in die Nacht

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HamburgBei den Krawallen nach der Demonstration für den Erhalt des linken Kulturzentrums „Rote Flora“ in Hamburg sind 120 Polizisten verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen mitteilte, erlitten 19 Beamte schwere Verletzungen. Die Polizei nahm insgesamt 21 Demonstranten fest. 320 Demonstranten seien während der Kundgebung vorläufig in Gewahrsam genommen und dann wieder freigelassen worden. Über das Ausmaß der angerichteten Sachschäden konnte der Sprecher zunächst keine detaillierten Angaben machen. Es sei damit zu rechnen, dass Anwohner im Laufe des Tages weitere Schäden meldeten.

Nach Angaben linker Organisationen wurden rund 500 Demonstranten verletzt, darunter 20 Demonstranten schwer. Dies berichtete ein Sprecher des „Ermittlungsausschusses“, einer Organisation, die sich bei Demonstrationen im linken Spektrum um Festgenommene kümmert, unter Berufung auf Angaben von Sanitätern. Der Sprecher warf der Polizei zugleich vor, sie habe Anwälte nicht zu festgenommen Mandanten und verletzten Demonstranten in Krankenhäusern vorgelassen.
Flaschen, Steine und Böller gegen Polizisten - Wasserwerfer gegen Demonstranten: Kurz nach dem Start eines Demonstrationszuges hatte es bereits am Samstag heftige Krawalle gegeben. In unmittelbarer Nähe des besetzten Kulturzentrums hatten Randalierer aus dem sogenannten Schwarzen Block Einsatzkräfte attackiert. Diese stoppten daraufhin den Demonstrationszug und setzten Wasserwerfer ein. Auch von einer Brücke seien Beamte mit Gegenständen beworfen worden, sagte eine Polizeisprecherin.

Wegen der Krawalle löste die Polizei die Demonstration kurzfristig auf. Grund seien die massiven Angriffe auf Beamte gewesen, sagte die Sprecherin. Zudem seien Baustellenabsperrungen auf die Straße gezogen und ein Drogeriemarkt, in dem sich Kunden befunden hätten, mit Steinen attackiert worden. Die Sprecherin wies daraufhin, dass Randalierer mit der offiziellen Auflösung der Demonstration nicht mehr unter den Schutz des Versammlungsrechtes fielen.

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

23.12.2013, 08:45 Uhr

Wenn ROT oder ROT/GRÜN in Hamburg regieren, dann verkommt Hamburg in Dreck und Gewalt. Ob die Twintower von in Hamburg lebenden Terroristen zerstört worden sind oder der Rechtsfreie Raum Hafenstrasse, bis hin zur Flora die man bis heute 5x kaufen könnte , wenn man die Schäden durch Krawall zusammen zählt, alles incl verdreckten Hauptbahnhof sind Markenzeichen der oben genannten Parteien.

Ünrigends ist der Bürgermeister ScholzSonnabend in den Urlaub geflogen, seine Polizisten liegen Hundertfach im KK oder sind Arbeitsunfähig geworden. Schönen Urlaub.

DEMOKRAT

23.12.2013, 11:43 Uhr

Ja ja: die so toleranten linken Gutmenschen! Da haben sie wieder ihr wahres Gesicht gezeigt.

Account gelöscht!

23.12.2013, 13:24 Uhr

Es ist deutlich sichtbar, daß von diesem „linken Kulturzentrum“ aus keine friedlichen Demonstrationen starten, sondern daß diese von Anfang an auf Krawall ausgerichtet und organisiert waren und in Zukunft auch sein werden. Die „Veranstalter“ dieser „Demonstrationen“ haben dabei das Ziel über Gewalttätigkeit gegen die Polizei und Sachen der Anwohner Aufmerksamkeit zu erreichen. Jedes Mittel ist ihnen dazu recht. Gesetzloses handeln wird nicht als solches wahrgenommen, sondern als „Kampf für die gute Sache“, welche auch immer das sein soll, verbrämt. Die Straftäter werden als „Aktivisten“ bezeichnet und zu Opfern der Polizei gemacht. Und die Politik schaut diesem Treiben tatenlos zu und fällt, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet, der Polizei in den Rücken. Hier wird nicht „Krawall“ gemacht, hier werden sehr bewußt Straftaten begangen und die meisten dieser „Demonstranten“ sind angereist um hier ihr Mütchen zu kühlen. Erstaunlich auch, wie schnell doch Anwälte zur Stelle sind, um den im Krankenhaus befindlichen oder vorläufig Festgenommenen Straftätern den Rücken frei zu halten. Das sie verletzt sind, daran ist selbstverständlich die Polizei schuld. Bezeichnend auch, daß sich die „Redner“ anmaßen über das Eigentum anderer verfügen zu wollen und für Asylbewerber, die sich weigern ihre Identität preiszugeben, Bleiberecht fordern. Die linken „Aktivisten“ sind durch den jährlich erscheinenden Antifa Kalender bestens organisiert und vernetzt.
Man lese dazu auch: „Wir sind die Wahnsinnigen. Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang“ von Chr. Y. Schmidt. In diesem Buch wird u.a. die Taktik gegen die Polizei beschrieben, die auf jeden Fall zur gewünschten „Eskalation“ führt. Als Ergänzung dazu noch die Dissertation „Das antfaschistische Milieu‘: Vom „schwarzen Block“ zur Lichterkette – Die politische Repression gegen „Rechtsextremismus“ von Claus-Martin Wolfschlag. Beide Bücher sind, diese Themenbereich betreffend, sehr erhellend.

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