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31.01.2005

12:52 Uhr

Lage am Arbeitsmarkt bleibt 2005 schwierig

Clement hofft auf 2006

Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) wird sich die Lage am deutschen Arbeitsmarkt erst in den kommenden Jahren spürbar verbessern.

HB MÜNCHEN. In der zweiten Jahreshälfte 2005 sollte die Arbeitslosenzahl um etwa 200 000 abnehmen, sagte Clement am Montag in München. „Und dann wird sich dieser Prozess - so hoffe ich - in den nächsten Jahren fortsetzen und beschleunigen“, ergänzte er. Mit Blick auf die Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für den Januar am kommenden Mittwoch verwies Clement nochmals darauf, dass wegen der statistischen Effekte der Hartz-IV-Reform und zusammen mit den üblichen Auswirkungen der Wintermonate erstmals mehr als fünf Mill. Menschen als arbeitssuchend gemeldet sein dürften. „Der Vorteil ist, dass jeder weiß und ablesen kann, was ist“, sagte Clement.

Die neuen Zahlen stellten die wirkliche Lage am Arbeitsmarkt dar, die schon seit langem so bestehe, sagte der Minister. Es werde noch mindestens drei Monate wenn nicht sogar das ganze erste Halbjahr dauern, „bis wirklich Klarheit ist und bis wir mit denen Menschen zu tun haben, die wirklich Arbeit suchen.“ Und dann gehe er davon aus, dass in der zweiten Jahreshälfte langsam, aber sicher der Abbau der Arbeitslosigkeit beginne.

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