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25.05.2013

16:54 Uhr

Landesliste

Berliner SPD zieht mit Eva Högl in den Wahlkampf

23 Jahre lang war Bundestags-Vize-Präsident Wolfgang Thierse auf Platz eins der Landesliste der Berliner SPD. Nun nimmt Eva Högl seine Spitzenposition ein. Ihr Wahlergebnis war allerdings schwach.

Die Nummer eins der Berliner SPD: Eva Högl. dpa

Die Nummer eins der Berliner SPD: Eva Högl.

BerlinMit der Abgeordneten Eva Högl an der Spitze geht die Berliner SPD in den Bundestagswahlkampf. Eine Landesvertreterversammlung wählte sie am Samstag auf Platz eins der Landesliste, allerdings nur mit einem schwachen Ergebnis von 77,5 Prozent. Die SPD-Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags übernimmt die Spitzenposition von Bundestags-Vize-Präsident Wolfgang Thierse, der nach 23 Jahren im Bundestag nicht wieder kandidiert.

Trotz schlechter Wahlprognosen für die SPD in Bund und Land gaben sich Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Landeschef Jan Stöß kämpferisch und selbstbewusst. „Wir wollen dieses Land verändern“, sagte Steinbrück. Die SPD stehe für soziale Gerechtigkeit nach innen und Friedfertigkeit nach außen. „Wir wollen mehr das Wir, weniger das Ich“, betonte der 66-Jährige. „Die SPD kämpft für Sieg, nicht für Platz.“

Für den Regierungswechsel zu Rot-Grün müsse die SPD „um jede einzelne Stimme kämpfen“, forderte Stöß. Erstmals habe die Berliner SPD das Reißverschlussprinzip - eine Frau, ein Mann im Wechsel - bei der Aufstellung ihrer Landesliste angewandt. „Das ist gelebte Gleichberechtigung“, betonte der SPD-Chef.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Nachwuchs

25.05.2013, 19:59 Uhr

SPD wählen, wo sie für Kinderarbeit und nur Ausländer sind? Beispiel: Hartz IV von Hr. Schröder bei immernoch Hochachtung: Kinder müssen arbeiten. Doppelte Staatsbürgerschaft (Vorteil nur für Schmarotzer und Ausländer) wird begleitet vom Deutschenhass: Hr. Christoph Schulz(Brandenburg) muss die SPED (Hinauswurf) sofort verlassen, da er "Grüne" Gedanken vertritt (Berliner Morgenpos). Das ist Meinungsfreiheit, dem Gewissen verpflichtet.

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