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06.09.2013

13:02 Uhr

Landtagswahl Bayern

Fast die Hälfte der Wähler unentschlossen

Die CSU liegt in den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl in Bayern bei 48 Prozent – und damit weit vor anderen Parteien. Doch ein fast genauso großer Teil der bayrischen Bevölkerung weiß noch nicht, wen sie wählen wird.

Ministerpräsident Horst Seehofer inmitten seiner Unterstützer: Der CSU-Politiker liegt laut ZDF-Umfrage persönlich mit 59 Prozent weit vor seinem SPD-Herausforderer Christian Ude mit 31 Prozent. Reuters

Ministerpräsident Horst Seehofer inmitten seiner Unterstützer: Der CSU-Politiker liegt laut ZDF-Umfrage persönlich mit 59 Prozent weit vor seinem SPD-Herausforderer Christian Ude mit 31 Prozent.

Gut eine Woche vor der Landtagswahl ist fast die Hälfte der bayerischen Wähler noch unentschlossen. Laut ZDF-„Politbarometer“ vom Freitag könnte die CSU derzeit mit 48 Prozent der Stimmen rechnen – und wäre damit deutlich stärker als die vier anderen im Landtag vertretenen Parteien zusammen. SPD, Grüne, Freie Wähler und FDP kämen gemeinsam auf 42 Prozent.

Doch es gibt einen großen Unsicherheitsfaktor: 46 Prozent waren sich noch nicht sicher, ob oder wen sie wählen wollen. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte bis Donnerstag 1010 bayerische Bürger. Die SPD erreicht in der Forschungsgruppe-Umfrage 20 Prozent, die Grünen landen bei 10 und die Freien Wähler bei 8 Prozent.

Die FDP würde mit 4 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag verpassen.

In einer am Donnerstagabend vom Bayerischen Fernsehen veröffentlichten Infratest-dimap-Umfrage war die CSU auf 47 Prozent gekommen, die FDP nur auf 3. Die SPD erreichte dort 21 Prozent, die Grünen kamen auf 11 und die Freien Wähler auf 7 Prozent.

Bei den Landtagswahlen der vergangenen Jahre in anderen Bundesländern - zuletzt in Niedersachsen - gab es am Wahltag regelmäßig Überraschungen. Grund waren die vielen Bürger, die sich erst kurzfristig entschieden.

Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) liegt laut ZDF-Umfrage auch persönlich mit 59 Prozent weit vor seinem SPD-Herausforderer Christian Ude mit 31 Prozent.

Die Unterstützung in den eigenen Reihen ist für Seehofer (CSU-Anhänger: 90 Prozent) wesentlich größer aus als für Ude (SPD-Anhänger: 72 Prozent).

Kommentare (6)

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Mazi

06.09.2013, 13:35 Uhr

Wenn die SPD jetzt Stimmen einfahren kann, dann liegt das nicht unbedingt an deren Überzeugungsfähigkeit sondern vielmehr daran, dass Seehofer in Sachen Mollath und der Nichtentlassung seiner Justizministerin, Frau Merk, noch ein großer Stein auf die Füssen fallen kann.

Die Bürger Bayern müssen erkennen, dass der Ministerpräsident Seehofer unfähig ist in Bayern einen Rechtsstaat sicherzustellen und zu führen. Das ist spätestens seit dem gestrigen Urteil des Bundesverfassungsgerichts Fakt.

AfD_in_den_Bundestag

06.09.2013, 13:53 Uhr

Ich bin nicht unentschlossen. Ich bin sogar FEST ENTSCHLOSSEN!

Trotz der massiven Kleinrederei und Ignorierung durch die gleichgeschalteten Medien und trotz der angstgetriebenen Verleumdungen durch die "Volksparteien" weiß ich ganz genau, wo ich am 22.09., bei der BUNDESTAGSWAHL, mein Kreuz machen werde (freiwillig, ich unterliege keinem Gesinnungszwang):

AfD - Alternative für Deutschland

Koscho

06.09.2013, 14:02 Uhr

Sehe ich genau so. Ich habe schon gestern mein Kreuzlein gesetzt.

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