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25.08.2016

19:02 Uhr

Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern

AfD liegt in Umfragen bei 21 Prozent

Der CDU droht laut den jüngsten Umfragen bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern der Absturz. Die AfD könnte die Union als zweitstärkste Kraft ablösen. Auch die SPD könnte massiv Stimmen verlieren.

Während die Union kämpfen muss, steht der AfD in Mecklenburg-Vorpommern ein Triumph bevor. dpa

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Während die Union kämpfen muss, steht der AfD in Mecklenburg-Vorpommern ein Triumph bevor.

SchwerinGut eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September festigt die SPD einer neuen Umfrage zufolge ihren Spitzenplatz in der Wählergunst. Die AfD legt weiter zu und könnte sogar die CDU als zweitstärkste Partei verdrängen.

In der am Donnerstag veröffentlichten ARD-Vorwahlumfrage kommen die Sozialdemokraten auf 27 Prozent. Damit würden sie gegenüber der Wahl von 2011 (35,6 Prozent) zwar erheblich verlieren, blieben aber weiterhin vor ihrem Koalitionspartner CDU.

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Die von der Union angestoßene Debatte um ein Verbot der Vollverschleierung für muslimische Frauen kommt bei der Bevölkerung offenbar gut an. Dennoch verliert die Union einen Prozentpunkt.

Bei einem Umfragewert von 22 Prozent muss die Union mit einem nochmals schlechteren Ergebnis rechnen als bei ihrem bisherigen Tiefpunkt vor fünf Jahren mit 23 Prozent. Sie läuft Gefahr, hinter die AfD zurückzufallen, die in der ARD-Umfrage auf 21 Prozent kommt und gegenüber früheren Umfragen zulegte. Die Landtagswahl findet am 4. September statt.

Der Linken als bislang drittstärkster Kraft im Schweriner Landtag drohen größere Verluste. Nach 18,4 Prozent 2011 liegen sie in der ARD-Umfrage nur noch bei 14 Prozent. Auch die Grünen befinden sich im Abwärtstrend und müssen bei einer aktuellen Zustimmung von 5 Prozent um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Vor fünf Jahren hatten sie mit 8,7 Prozent erstmals den Sprung in das Landesparlament geschafft. FDP und NPD wären mit aktuell jeweils ermittelten 3 Prozent nicht im Landtag.

Von

dpa

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