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04.07.2013

12:06 Uhr

Landtagswahl

Kopf-an-Kopf-Rennen in Hessen

Anders als auf Bundeseben liegen in Hessen Schwarz-Gelb und Rot-Grün laut Umfragen fast gleichauf. SPD und Grüne haben zwar zusammen noch einen hauchdünnen Vorsprung vor der Konkurrenz, verlieren aber Zustimmung.

Der Vorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel (r.), und der Generalsekretär der hessischen SPD, Michael Roth, präsentieren ein Wahlplakat der SPD. dapd

Der Vorsitzende der hessischen SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel (r.), und der Generalsekretär der hessischen SPD, Michael Roth, präsentieren ein Wahlplakat der SPD.

FrankfurtZweieinhalb Monate vor der hessischen Landtagswahl zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Rot-Grün ab. Nach einer am Donnerstag von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und dem Radiosender FFH veröffentlichten Umfrage liegen SPD und Grüne zwar knapp vorne, müssen aber im Vergleich zur vorherigen Umfrage an Zustimmung einbüßen. Rot-Grün liegt demnach zusammen bei 45 Prozent, Schwarz-Gelb bei 43 Prozent.

Die CDU kommt als stärkste Kraft laut der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen auf 38 Prozent und legt damit im Vergleich zur vorherigen Befragung im April um zwei Prozentpunkte zu. Die SPD verliert dagegen drei Prozentpunkte und erreicht nur noch 30 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt, bleiben aber mit 15 Prozent klar drittstärkste Kraft. Die FDP liegt unverändert bei fünf Prozent und würde so knapp den Einzug in den Landtag schaffen.

Die Linke würde dagegen mit vier Prozent ebenso an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern wie die Alternative für Deutschland mit drei Prozent. Die Piratenpartei ist in die Kategorie "Sonstige" abgerutscht und kann sich damit kaum Hoffnungen auf einen Einzug in den Landtag machen.

In Hessen wird zeitgleich mit der Bundestagswahl am 22. September ein neuer Landtag gewählt. Derzeit regiert in Wiesbaden eine schwarz-gelbe Koalition unter Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Die SPD geht mit Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel ins Rennen. Wenn die Hessen den Ministerpräsidenten direkt wählen könnten, würden sich laut der Umfrage 41 Prozent für Bouffier und 36 Prozent für Schäfer-Gümbel entscheiden.

Von

afp

Kommentare (3)

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zwolle

04.07.2013, 13:06 Uhr

Die AfD zeigt erste Wirkung. Schwarz-Gelb und Rot-Grün könnten kippen. Das wäre für Hessen gut. Eine neue Koalition muss her.

Account gelöscht!

04.07.2013, 14:52 Uhr

- in Hessen wird die nächste SCHWARZ/GELBE Koalition scheitern !

die ROT/GRÜNE - Dilettantenclique wird zwar nicht besser sein ( hier ersetzt die Pest die Cholera), aber die Alternativkräfte sind im Lande noch zu schwach aufgestellt.

Der Hauptgrund für das Scheitern der Schwarz/Gelben ist wohl der BETRUG mit dem FLUGHAFEN Frankfurt und der absolut unnützere Flughafen in Kassel-Calden ( mit Steuergeldern subventioniert )!

Der unnötige Ausbau mit der neuen Landebahn ( das Verkehrsaufkommen hat sich seit 2005 nicht erhöht ),

die zusätzliche Lärmbelästigung ( Anrainer, Ausbleiben der Kurgäste wegen neuen Flugrouten über Taunus, Schließung von Kliniken, Gaststätten und Hotels und damit verbundenen Verlust von Arbeitsplätzen ),

die unerlaubten und gesetzeswidrigen Nachtflüge ( veraltete und seht laute Schrimps-Flieger, Cargo-Traktoren ),

all das wird als Nachlass der Koch-Regierung den Schwarzen das Genick brechen ! Bei dem ganzen Flughafengeschäft hat der große Meister seinen künftigen Arbeitgeber mit üppigen Aufträgen ausgestatten um sich dann selbst auf den Vorstandssessel zu platzieren.

Amigos gibt es nicht nur in Bayern !

Account gelöscht!

05.07.2013, 11:32 Uhr

@ Vicario,
"...aber die Alternativkräfte sind im Lande noch zu schwach aufgestellt."
Alles Richtig, aber es sind die Bürger, Menschen aus Fleisch und Blut die gefordert sind - nicht irgendwelche "Alternativkräfte" die es schon richten werden.

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