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21.03.2011

17:05 Uhr

Landtagswahlen

Sorgenkind FDP belastet die Koalition

Der Erfolg bei den Hamburg-Wahlen war offenbar nur ein Strohfeuer. In Sachsen-Anhalt sind die Liberalen kläglich gescheitert. FDP-Chef Westerwelle gerät erneut in Not - und die CDU bangt um Baden-Württemberg.

Guido Westerwelle: Die Angst vor der politischen Bedeutungslosigkeit der Liberalen ist zurück. Quelle: Reuters

Guido Westerwelle: Die Angst vor der politischen Bedeutungslosigkeit der Liberalen ist zurück.

BerlinNach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt setzt die FDP jetzt auf die Mobilisierung ihrer Anhänger bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg. Hier steht in einer Woche die Regierungsbeteiligung der Liberalen auf dem Spiel. Umfragen deuten auf ein extrem knappes Ergebnis hin. Auch in Rheinland-Pfalz, wo am Sonntag ebenfalls ein neuer Landtag gewählt wird, steht die FDP in den Umfragen nur bei 5 Prozent. In Sachsen-Anhalt erhielt die Partei lediglich 3,8 Prozent und flog aus dem Parlament.

Die FDP-Führungsgremien unterstützten am Montag die von Parteichef Guido Westerwelle eingeleitete Kurskorrektur in der Atompolitik. Einmütig billigten sie auch die deutsche Linie der Enthaltung beim internationalen Militäreinsatz gegen den libyschen Diktator Muammar al-Gaddafi. "Es gab kleine Absetzbewegungen", berichtete FDP-Generalsekretär Christian Linder aus den Diskussionen in den Gremien.

Der Koalition in Berlin macht das Scheitern der FDP in Sachsen-Anhalt große Sorgen. Guido Westerwelle hatte am Sonntag davon gesprochen, dass die Wahl "gründlich danebengegangen" ist. Unstrittig ist, dass nun auch er wieder stark unter Druck gerät. In Hamburg konnte er sich mit der attraktiven FDP-Spitzenkandidatin Katja Suding noch über die Rückkehr in die Bürgerschaft freuen. Nun ist wieder Schadensbegrenzung angesagt.

Einen Vorgeschmack auf drohende neue Personalquerelen gab abermals Vorstandsmitglied Wolfgang Kubicki. Er bezeichnete die Wahlen am nächsten Sonntag als entscheidend für die Position des Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle. Zugleich beklagte er in der „Leipziger Volkszeitung“ das Auftreten seiner Partei in Sachsen-Anhalt: „Eine Partei ohne Themen im Wahlkampf, ohne Machtoption und ohne bekanntes Personal erhält eine solche Quittung.“

Die Landesvorsitzende Cornelia Pieper könne nun nicht mehr das ostdeutsche Gesicht der FDP sein. Pieper, die auch Bundesvize ist, sieht aber keinen Grund, sich von ihren Ämtern zurückzuziehen.

Der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen FDP-Landtagsfraktion und Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Herbert Mertin, stärkt Westerwelle den Rücken. "Ich hatte im letzten Jahr klar und kantig auf Probleme hingewiesen. Inzwischen hat sich die Situation stark verändert", sagte Mertin dem "Tagesspiegel". "Die Bundes-FDP und der Bundesvorsitzende leisten gute Arbeit. Und Westerwelle macht auch als Außenminister eine gute Figur", sagte Mertin weiter.

Kommentare (10)

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21.03.2011, 17:10 Uhr

Dazu müßte man diese FDP auch mal analysieren.
Denn was haben wir denn da?
Ein Sammelsurium von unfähigen Leuten, die noch nie in ihrem Leben auch nur einen einzigen Tag wirklich gearbeitet haben. Null Ahnung von Nichts.
Das einzige was auszeichnet, ist Arroganz und Überheblichkeit, damit kaschieren sie ihr Nichtwissen.
Die zwängen sich in ihre Nadelstreifenanzüge und glauben wirklich, sie sind wer. Es geht nach dem Motto mehr Schein als Sein.
Rösler, dieser Gesundheits-Azubi, von nichts Ahnung, davon dann aber sehr viel.
Dann gibt es da so einen dummen Rotzlümmel, Johannes Vogel, 29 Jahre alt, seine einzigste Lebensleistung ist ein Studium von 10!!! Jahren. Meinem Sohn hätte ich schon nach dem 5. Jahr ohne Aussicht, dass bald das Examen kommt, in den Hintern getreten.
Und dieser dümmliche Typ nennt sich Arbeitsmarktexperte. Also dieser dämliche Typ will uns sagen, die wir seit Jahren oder gar Jahrzehnten im Berufsleben stehen, wo es lang geht?
Schon wie der sich immer hinlümmelt wenn er in TV-Auftritten ist, dem hätte ich, wäre ich seine Mutter, schon längst mal ein paar hinter die Ohren gehauen
Und dann noch Bahr, und auch Lindner usw.
Nicht ein einziger in der FDP der wirklich was kann, der Ahnung hat, nur Dummschwätzer, die die Politik als Selbstzweck betrachten um an Jobs zu kommen, die si sonst nie bekommen würden.
Und dann haben wir den einzigen Älteren, Brüderle, der ist nichts weiter als ein weintrinkender Schwätzer.
Ein netter Opa, aber mehr nicht.
Und genau das ist es, was die FDP wegputzen wird. So eine Ansammlung von dummen Jungs sind dem Bürger nicht zuzumuten.
Würde ich diese dummen Jugns alle auf Stellensuche jagen, die müßten sich wahrschenlich alle bei der ARGE melden, da sie wegen fehlender Kenntnisse und Uneignung keinen Job bekämen.
Und solche Idioten sitzen ind er Regieung.
Das kann man eigentlich nur noch mit Heinrich heine beantworten "Denk ich an Deutschland...."

Wolle

21.03.2011, 17:40 Uhr

Endlich mal jemand der "Ahnung" hat..., is mir schlecht.

W.T.

21.03.2011, 17:42 Uhr

Jau eh, da wählen wir doch gleich Dich, sorry, die SED.

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