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23.03.2017

20:51 Uhr

Landtagswahlkampf im Saarland

Merkel warnt vor rot-roter Koalition

Kurz vor der Landtagswahl am Sonntag reist die Bundeskanzlerin durchs Saarland. Der SPD wirft sie „rückwärtsgewandte Politik“ vor. Ein Koalition aus Sozialdemokraten und Linken sei schlecht für die Wirtschaft.

Annegret Kramp-Karrenbauer, saarländische Ministerpräsident, empfängt die Kanzlerin. Reuters, Sascha Rheker

Wahlkampfhilfe

Annegret Kramp-Karrenbauer, saarländische Ministerpräsident, empfängt die Kanzlerin.

St. WendelBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Sozialdemokraten eine rückwärtsgewandte Politik vorgeworfen und vor einer rot-roten Koalition im Saarland gewarnt. „Wir wollen doch nicht, dass am Sonntag die Uhren zurückgedreht werden, wir wollen dass die Uhren nach vorne gestellt werden“, sagte sie am Donnerstag in St. Wendel zum Abschluss des CDU-Landtagswahlkampfes. Es gehe bei der Landtagswahl am Sonntag um „das Beste für dieses Bundesland, um nichts Anderes“.

Merkel sagte - ohne den neuen SPD-Vorsitzenden Martin Schulz namentlich zu erwähnen -, man könne sich natürlich mit der Frage beschäftigen, wie lange Arbeitslosengeld gezahlt werden solle. Tatsächlich sei es aber wichtiger, den Kern der von der SPD durchgesetzten Agenda 2010 zu erhalten und Menschen in Arbeit zu halten und wieder in Arbeit zu bringen. „Die Sozialdemokraten stecken fest in der Agenda 2010 und kommen nicht dazu, sich endlich mal um die Zukunft zu kümmern.“

Die CDU-Vorsitzende warnte, eine rot-rote Koalition von SPD und Linken sei schlecht für die Wirtschaft. „Die werden sie zumauern mit Steuern, mit Bürokratie und Regelungen. Und das kann das Saarland nicht gebrauchen“, sagte sie vor rund 4000 Zuschauern.

Von

dpa

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