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14.07.2014

11:59 Uhr

Landwirtschaftsminister

Schmidt sieht strengere Bio-Vorgaben kritisch

Die Bundesregierung sieht strengere Richtlinien für die ökologische Landwirtschaft skeptisch. Ein entsprechender EU-Vorschlag könne kleineren Biobetrieben schaden, befürchtet Landwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Bio-Siegel an Lebensmittelprodukten: Man müsse realistische Regelungen und Grenzwerte schaffen, die dann auch wirklich beachtet werden könnten, so Schmidt. dpa

Bio-Siegel an Lebensmittelprodukten: Man müsse realistische Regelungen und Grenzwerte schaffen, die dann auch wirklich beachtet werden könnten, so Schmidt.

BrüsselBundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sieht strengere EU-Vorgaben für Biobauern mit Skepsis. Einige Punkte im derzeitigen Vorschlag der Kommission könnten vor allem kleinere und mittlere Ökobetriebe gefährden, sagte Schmidt am Montag vor einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel. Man müsse realistische Regelungen und Grenzwerte schaffen, die dann auch wirklich beachtet werden könnten. Konkrete Entscheidungen hierzu sind bei dem Treffen nicht geplant.

Zudem debattieren die EU-Agrarminister über den europäischen Milchmarkt. Eine Quote, die die Milchproduktion bisher deckelt, läuft im März 2015 aus. Deshalb pochen einige EU-Staaten, darunter auch Deutschland, auf Regelungen, die Bauern den Übergang erleichtern sollen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Wolfgang Trantow

14.07.2014, 15:29 Uhr

Strenge Vorgaben? Nein, die Bioerzeuger mit Ihren Methoden schaden sich selbst. WQarum immer Skandale aus dem Bio-Bereich. Warum die Wucherpresi, manchmal bis zum 10fachen? Bio bedeutet doch billig, da man keine Chemie verwenden muss! Außerdem ist Regen = Regen oder glauubt ein denkender Mensch der "schlechte" Regen hört vor dem Biofeld auf, wie uns die Bioleute verkaufen??

Frau Margrit Steer

14.07.2014, 18:21 Uhr

Ja, ja, die EU-Vorgaben.
Und das völlig brave Volk und die Politiker der Deutschen, tun alles was die EU sagt.

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