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04.04.2014

04:02 Uhr

Langzeitarbeitslosigkeit

Bundesregierung plant neues Hartz-IV-Programm

Bei dem neuen Programm handelt es sich laut eines Medienberichts um die Weiterentwicklung des Modellprojekts „Perspektive in Betrieben“. Finanziert werden es mit 470 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds.

Das neue Programm für Langzeitarbeitslose soll 30.000 Hartz-IV-Empfängern zu einem Job verhelfen. dpa

Das neue Programm für Langzeitarbeitslose soll 30.000 Hartz-IV-Empfängern zu einem Job verhelfen.

BerlinMit einem neuen Programm gegen Langzeitarbeitslosigkeit will die Bundesregierung vom kommenden Jahr an 30.000 Hartz-IV-Empfängern zu einem Job verhelfen. Das geht nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Freitag) aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Das Programm sei für langzeitarbeitslose Hartz-IV-Empfänger vorgesehen, die ohne oder ohne geeigneten Berufsabschluss sind. Die Förderdauer solle 18 Monate betragen.

Bei dem neuen Programm handele es sich um eine Weiterentwicklung des Modellprojekts „Perspektive in Betrieben“, schreibt die Zeitung. Dabei sollen Mitarbeiter der Bundesanstalt für Arbeit Betriebe dazu animieren, Langzeitarbeitslose einzustellen. Anders als in dem Modellprojekt, das sich an Arbeitslose richtet, die seit fünf Jahren einen Job suchen, sei das neue Programm für Menschen gedacht, die seit zwei Jahren auf Jobsuche sind.

Finanziert werden soll das neue Programm mit 470 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds, schreibt die Zeitung. Hinzu kämen Mittel aus dem Eingliederungsbudget der Jobcenter. Den Arbeitgebern, die Langzeitarbeitslose einstellen, sollen Lohnkostenzuschüsse gezahlt werden.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, Brigitte Pothmer, die die Anfrage gestellt hatte, kritisierte das Vorhaben als Tropfen auf den heißen Stein. „Das Programm reicht weder zahlenmäßig, noch ist es auf Dauer angelegt“, sagte sie der Zeitung.

Von

dpa

Kommentare (6)

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04.04.2014, 10:13 Uhr

Es gibt da nur ein winziges Problem. Für dieses Programm werden dann - das zeigt die Anzahl der offenen Stellen - reguläre Stellen entfallen. Das ist nämlich mittlerweile ein Nullsummenspiel. Vorne subventionierte Jobsucher rein - hinten fallen die teureren Arbeitnehmer raus.

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04.04.2014, 10:41 Uhr

Warum ist jedes Land verschuldet ? Warum muss man bis 67 Jahren Arbeiten, wenn die Jugend zu Hause ist und Arbeitslos ist ?
"Unterstellung" soll ein 65 Jahre alter Mensch noch auf einen Dach rumkrebsen wenn ein Haus weiter ein Arbeitsloser 18 Jähriger zu Hause rum sitzt und keine Arbeit bekommt ? Ist es nicht besser den Jugendlichen auf das Dach zu lassen und den alten man in ruhe lassen ? Und überhaupt warum gibt es Arbeitslose ? Wenn der Mensch nur noch 6 Stunden Arbeitet zum Beispiel in Schichtsystem brauchte man nicht 3 mal 8 Stunden zu arbeiten, man kann 4 mal 6 Stunden arbeiten.
Das würde dem unternehmen so gut wie nichts kosten, weil man sagen kann du arbeitest 6 Stunden durch ohne Pause. In 6 Stunden konnte der Mitarbeiter auch intensiver arbeiten wäre ausgeglichener und und und.
Teilweise wird in Krisenzeiten kurz gearbeitet weil die Menschen nicht das Geld haben um bestimmte Produkte zu kaufen oder wie in Falle Griechenland machen Firmen dicht deshalb.
Aber die nachfrage ist doch da nach Produkten und die Leute arbeiten nicht um die Produkte herzustellen nur weil jemand denkt zu wissen was überhaupt Geld ist ?
Ich könnte das ihnen genauer erklären auch wenn ich kein Banker bin.
Und wenn ich immer wieder höre und lese "auch die bösen Bänker sind schuld an allen"....
Nicht die Bänker sind schuld, die machen nur das was ihr Beruf ist und wenn sie das nicht machen müssen sie genauso ohne Arbeit klar kommen.
Fragen sie doch mal Rothschild was er von den ganzen Hält oder Nestlé oder von mir aus auch Rockefeller. Die wissen schon was Geld ist und ich kann ihnen auch sagen das es nicht um das Geld an sich geht, sondern das ist so, wenn man eine Art Gott werden will.
Das ist aber nicht bei den großen so, jeder will irgend wo eine "Art Gott sein" und tut Macht generell Missbrauchen.

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04.04.2014, 10:52 Uhr

Patente und Gesellschaften sind eines der übel in dem wir leben. Ich habe ja nichts gegen Patente, aber das kann nicht sein das eine Privat Person die Macht alleine über das Patent erhält.
Beispiel : Wenn einer "Geld hat" kann er Forscher einstellen und alles was da geforscht wird kann er ein Patent anmelden aus den Forschungsergebnissen.
Aber er hat doch nichts erforscht und trotzdem wir es als ein eingetragenes geistiges patent dann eingetragen. Nur weil er beispielsweise durch überhöhte Preise,Erbschaften oder Kriminelle Handlungen zu "Geld" gekommen ist das überhaupt durch nichts gedeckt ist ?
Heute verstecken sich die Großfirmen global, und angeblich kann man nichts machen....
Ich sage ihnen wie das geht. Wenn ein deutscher ein Patent anmeldet, dann gehören 50 % des Patentes den Staat wie eine Art Steuer. Warum das so ist kann ich leicht erklären. Er ist hier geboren und hat demzufolge auch eine Verantwortung den Volke gegenüber und nur durch die Voraussetzungen die er hier genießen dufte kein Krieg soz. Sicherheit und so weiter, gehören auch den Volk 50 % des Patentes.
Genauso wie bei Firmenbesitzer oder Immobilien also Sachwerte.

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