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20.09.2013

17:30 Uhr

Letzte Umfragen

Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Opposition

Die letzten Umfragen vor der Bundestagswahl sagen knappe Ergebnisse voraus. Größter Unsicherheitsfaktor bleibt die AfD. Sollte sie die Fünf-Prozent-Hürde überwinden, wäre eine Mehrheit für Schwarz-Gelb unwahrscheinlich.

Der größte Unsicherheitsfaktor mit Hinblick auf den Wahlausgang bleibt die AfD, die am Donnerstag in einer Umfrage von Insa erstmals über fünf Prozent kam. dpa

Der größte Unsicherheitsfaktor mit Hinblick auf den Wahlausgang bleibt die AfD, die am Donnerstag in einer Umfrage von Insa erstmals über fünf Prozent kam.

BerlinZwei Tage vor der Bundestagswahl ergeben jüngste Umfragen kein klares Bild, wie eine künftige Regierung aussehen könnte. Während neue Umfragen von Allensbach und Forsa ein Patt zwischen Schwarz-Gelb und den Oppositionsparteien voraussagen, sieht die Forschungsgruppe Wahlen eine hauchdünne Mehrheit für die Regierungskoalition von Union und FDP.

In der jüngsten Allensbach-Umfrage verbessert sich die Union gegenüber der Vorwoche leicht auf 39,5 Prozent, während die Liberalen um einen halben Punkt auf 5,5 Prozent sinken. Die Oppositionsparteien kommen gemeinsam ebenfalls auf 45 Prozent. Allensbach befragte im Auftrag der FAZ vom 16. bis 19. September 1070 Wahlberechtigte.

Bei Forsa verbessert sich die Union gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent, während die FDP bei 5 Prozent stagniert. Die SPD steigt um einen Punkt auf 26 Prozent, die Grünen legen ebenfalls einen Punkt zu auf 10 Prozent, während die Linke um einen Punkt auf 9 Prozent sinkt. Die Anti-Euro- Partei AfD steigt um einen Punkt auf 4 Prozent, würde aber den Einzug in den Bundestag knapp verfehlen. Damit wären Regierung und Opposition mit jeweils 45 Prozent hier ebenfalls gleichauf. Forsa befragte im Auftrag von RTL vom 16. bis 19. September 1995 Wahlberechtigte.

Eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen, die vom 18. bis 19. September durchgeführt wurde und an der 1369 Wahlberechtigte teilnahmen, sieht Schwarz-Gelb bei 45,5 Prozent, die Opposition hingegen nur bei 44,5 Prozent. Damit hätte die Regierungskoalition eine hauchdünne Mehrheit.

Die Anti-Euro-Thesen der „Alternative für Deutschland“

Zukunft des Euro

Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro. (Quelle: Parteiprogramm)

Neue Währungen

Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.

Europäische Verträge

Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.

Austrittsrecht

Wir fordern, dass Deutschland dieses Austrittsrecht aus dem Euro erzwingt, indem es weitere Hilfskredite des ESM mit seinem Veto blockiert.

Lasten für den Steuerzahler

Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.

Schuldenschnitte

Wir fordern, dass hoffnungslos überschuldete Staaten wie Griechenland durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden. Banken müssen ihre Verluste selbst tragen oder zu Lasten ihrer privaten Großgläubiger stabilisiert werden.

EZB-Politik

Wir fordern ein sofortiges Verbot des Ankaufs von Schrottpapieren durch die Europäische Zentralbank. Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren.

Der größte Unsicherheitsfaktor mit Hinblick auf den Wahlausgang bleibt die AfD, die am Donnerstag in einer Umfrage von Insa erstmals über 5 Prozent kam. Umfrageinstitute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer bei Wählern der AfD groß ist, sodass am 22. September deutlich mehr Menschen die Partei wählen könnten, als dies derzeit aus den Umfragen ersichtlich ist. Sollte die AfD die 5-Prozent-Hürde überwinden, wäre eine Mehrheit für Schwarz-Gelb unwahrscheinlich. Beobachter rechnen in diesem Fall mit einer Großen Koalition, die allerdings in den Reihen der SPD auf erhebliche Widerstände stößt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr SPD- Herausforderer Peer Steinbrück werben bis zuletzt um Wähler: Merkel tritt noch einmal am Samstag bei der Abschlussveranstaltung ihrer Partei in Berlin auf und danach in ihrem Wahlkreis in Stralsund, während Steinbrück einen Tag vor der Wahl seinen letzten Auftritt in Frankfurt am Main hat.

Kommentare (25)

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Account gelöscht!

20.09.2013, 17:50 Uhr

Zitat : Sollte sie die Fünf-Prozent-Hürde überwinden, wäre eine Mehrheit für Schwarz-Gelb unwahrscheinlich.

- und das wird sie !

Die AfD verhindert sowohl Schwarz/Gelb als auch Rot/Grün !!!!!

Und das wird die ERSTE beste Leistung der AfD sein ! Weitere werden folgen !

Alternativ wählen !

AfD ♥ ===> ALLIANZ für DEUTSCHLAND und unsere Zukunft !

obanas

20.09.2013, 17:54 Uhr

Gut, dass die AfD-Wähler informierter sind und nicht mehr wackeln. Viele Briefwähler haben sich rechtzeitig für die AfD entschieden. Ich sehe die AfD im Bundestag, eindeutig und nicht knapp. Die AfD wird auch von den Letztentscheidern weiter profitieren, im Gegensatz zu den Grünen und der FDP. Zweitstimmen an die AfD, und Deutschland hat wieder den Nutzen. Seid schlau, wählt Blau!

Account gelöscht!

20.09.2013, 17:58 Uhr


aha
dann gibt es aber 100ig eine große Koalition!
*
... und die AfD wird sich selbst zerfleischen, das garantieren schon die vom eigenen EGO getriebenen "Lügen Lucke" und "Sabber Starbaty"

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