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17.10.2011

08:14 Uhr

Leutheusser-Schnarrenberger

Keine Eile mit der gesetzlichen Frauenquote

Bevor möglicherweise gesetzliche Vorgaben durchgesetzt werden, will Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger deutschen Unternehmen noch die Chance geben, selber aktiv zu werden.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. dpa

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

PassauBundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist gegen eine schnelle gesetzliche Regelung einer Frauenquote. „Bis 2013 werden weitere Aufsichtsratsmandate und Vorstandsposten neu zu besetzen sein, bis dahin müssen die Unternehmen noch Taten folgen lassen und die Zahl der Frauen in den Führungsebenen angemessen erhöhen. Erst dann entscheidet sich, ob es doch noch gesetzlicher Vorgaben bedarf“, sagte die FDP-Politikerin der „Passauer Neuen Presse“.

Die stellvertretende FDP-Chefin verwies auf den „Corporate Governance Kodex“, der seit Mai 2010 empfehle, Frauen angemessen zu berücksichtigen. Seitdem seien bei Nachwahlen von Aufsichtsratsmitgliedern neun von 23 Posten mit Frauen besetzt worden. Offenbar vollziehe sich in der Wirtschaft nun der lange geforderte Mentalitätswandel.

Bei einem Spitzentreffen mit der Bundesregierung wollen die 30 Dax-Unternehmen an (heutigen) Montag ihre Pläne zur Steigerung des Frauenanteils in Chefetagen vorlegen.

Von

dapd

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

17.10.2011, 09:37 Uhr

Das Frollein-Wunder in Daxunternehmen ist einfach zu lösen.Genau wie bei Ergo stehen den Vorständen der Daxunternehmen leichte Mädchen mit Armbändern täglich zur Seite. Alles andere ist Diktatur und niemand der klugen Frauen, möchte eine Quotenfrau sein. Besser ist eine Quote
von Geburten bei Deutschen Frauen zu fordern, die gegenüber
von Migranten-Frauen tief abgestürzt ist.Kasperle-Theater
von politischen Frauen, die in der freien Wirtschaft
höchstens die Quote der Kaffekocherinnen erhöht hätten.

Account gelöscht!

17.10.2011, 10:30 Uhr

Diese Meinung unterstütze ich zu Hundertprozent.
Basta/Alternativlos.
Danke

heike

17.10.2011, 10:45 Uhr

Die Diskussion an sich ist richtig. Die beiden Ansatzpunkte - Selbstverpflichtung oder feste Quote - sind klever gewählt, nicht von Konkurrenten, sondern von gemeinsamen Kämpferinnen. Ich wünsche dieser Doppelstrategie den maximalen Erfolg.

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