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14.07.2011

03:59 Uhr

Libyen-Einsatz

Ein deutsches militärisches Engagement

Der libyische Machthaber Muammar al Gaddafi will noch nicht gehen. Aber der Druck auf ihn soll erhöht werden, sagt US-Außenministerin Hillary Clinton. In der nächsten Zeit könnte eine neue Rolle für Deutschland anstehen.

Muammar al-Gaddafi will nicht gehen. Quelle: dapd

Muammar al-Gaddafi will nicht gehen.

Brüssel/Berlin/WashingtonDie internationale Gemeinschaft wird nach Angaben von US-Außenministerin Hillary Clinton in den kommenden Tagen den Druck auf den libyschen Machthaber Muammar al Gaddafi erhöhen. Die Tage, die der Staatschef noch im Amt bleibe, seien gezählt, sagte Clinton in Washington.

Die Ministerin wird am Freitag in der Türkei an einer Konferenz zum Militäreinsatz der NATO in Libyen teilnehmen. Bei dem Treffen werde hart daran gearbeitet, den Druck auf Gaddafi zu steigern, sagte sie am Mittwoch.

Der FDP-Außenexperte und Vorsitzende der deutschen Liberalen im EU-Parlament, Alexander Graf Lambsdorff, hat die Bundesregierung aufgefordert, sich nach einem möglichen Ende von Machthaber Muammar al Gaddafi in Libyen auch militärisch zu engagieren.

Lambsdorff sagte der Tageszeitung „Die Welt“: „Die Bundesregierung steht jetzt im Wort, Libyen nach dem Ende der Gaddafi-Herrschaft tatkräftig zu unterstützen. Dazu gehört humanitäre Hilfe, aber auch deren militärische Absicherung. Das sind wir der Weltgemeinschaft schuldig.“

Von

dapd

Kommentare (2)

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Kriegsgegner

14.07.2011, 09:10 Uhr

Ein FDPler fordert also Waffen nach Libyen und unser Außenminister will eine Erklärung über eine Abrüstung vor der UN halten? Sinnfreie Politik. Wann erhebt sich endlich das Volk in diesen Pseudodemokratischen Ländern? Wir sollten die alle mit Knüppeln zum Teufel jagen. Jeden Einzelnen. Zuerst die EU-Bagagen, dann die Nationale Elite und dann feiern wir ne große Party und machen unsere Bürgerglobalisierung.

cosmoB

14.07.2011, 09:17 Uhr

Wie wäre es denn mit dem Eurofighter und ein paar Leopard-Panzern für Gaddafi ? Undemokratischer oder weniger vom Volk legitimiert als die Führung in Saudi-Arabien oder Angola ist Muammar doch auch nicht. Die Politik der derzeitigen Bundesregierung ist im Inland an Unfähigkeit kaum zu übertreffen, im Ausland ist sie schlichtweg eine Katastrophe.

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