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25.06.2015

19:50 Uhr

Linde-Chef Büchele wird Nachfolger

Cordes will als Ost-Ausschuss-Chef aufhören

Ex-Metro-Chef Eckhard Cordes gibt den Vorsitz im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft im Herbst ab. Im Vorstand will Cordes bleiben, für den Vositz seien die Belastungen der anderen Tätigkeiten zu hoch.

Eckhard Cordes, hier noch als Chef des Ost-Ausschusses, legt seinen Führungsposten nieder. dpa

Rücktritt

Eckhard Cordes, hier noch als Chef des Ost-Ausschusses, legt seinen Führungsposten nieder.

BerlinDer Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft soll einen neuen Vorsitzenden bekommen. Der frühere Metro-Chef Eckhard Cordes – seit fünf Jahren an der Spitze – will sein Amt im Herbst abgeben. Das teilte der Verband am Donnerstag in Berlin mit. Ihm soll der Chef des Industriegase-Konzerns Linde, Wolfgang Büchele, nachfolgen. Cordes will jedoch weiter im Vorstand des Ost-Ausschusses bleiben.

Zur Begründung nannte er unter anderem seinen Aufsichtsratsvorsitz beim Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger und seine Tätigkeit im Verwaltungsrat von Volvo. „Die Arbeit im Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft ist mir zu einer absoluten Herzensangelegenheit geworden. Durch die zusätzliche Beanspruchung bin ich aber gezwungen, etwas kürzerzutreten.“ Nachfolger Büchele soll im Herbst auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt werden.

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Eckhard Cordes ist Vorsitzender des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft. Er erklärt, wie die Unternehmen auf Minsk reagieren werden – und warum es einen gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Russland geben könnte.

Cordes hatte sich zuletzt mehrfach kritisch zu den wechselseitigen Sanktionen zwischen dem Westen und Russland infolge der Ukraine-Krise geäußert. „Gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit ist die beste Friedenssicherung“, sagte er etwa in der ARD. Länder wie China, die sich nicht beteiligten, könnten den Westen als Partner verdrängen. Der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft vertritt die Interessen heimischer Unternehmen, die in Osteuropa und Zentralasien aktiv sind.

Von

dpa

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