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23.05.2014

00:47 Uhr

Linkspartei-Chef

Riexinger fordert große Rentenreform

VonDietmar Neuerer

ExklusivFür Bernhard Riexinger ist das Rentenpaket, das heute verabschiedet werden soll, zwar „gut, aber schlecht und ungerecht finanziert“. Der Chef der Linkspartei fordert deshalb, den Generationenvertrag neu zu verhandeln.

Bernd Riexinger: „Wir brauchen eine neue Rentenformel.“ dpa

Bernd Riexinger: „Wir brauchen eine neue Rentenformel.“

BerlinAls Konsequenz aus den seiner Ansicht nach ungerechten Rentenbeschlüssen der Großen Koalition fordert der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, eine grundlegenden Neuausrichtung der Rentenpolitik.

„Die Rentenpolitik seit der Jahrtausendwende hat dafür gesorgt, dass alle, die nach 1960 geboren wurden, von Altersarmut bedroht sind. Sie zahlen Rentenbeitrag, bekommen aber meist Renten unter Grundsicherungsniveau“, sagte Riexinger Handelsblatt Online. Das sei eine Gefahr für den Generationenvertrag.

Daher müsse jetzt zwingend der nächste Schritt gegangen und der Generationenvertrag neu verhandelt werden“, sagte Riexinger weiter. „Wir brauchen eine große Rentenreform mit einer neuen Rentenformel“, forderte er. „Grundregel muss sein, dass die Renten nicht langsamer als Löhne und Preise steigen dürfen.“

Am Rentenpaket der Bundesregierung, das am heutigen Freitag im Bundestag beschlossen werden soll, kritisierte Riexinger, dass es vor allem bessere Leistungen für die Jahrgänge vor 1960 bringe. „Das Paket ist gut, aber schlecht und ungerecht finanziert“, sagte er. „Bezahlen sollen diejenigen, die ohnehin als Sandwichgeneration benachteiligt sind.“

Kommentare (4)

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23.05.2014, 10:48 Uhr

Nicht schon wieder eine solche Rentenreform. Die Rentner werden mit jeder Reform betrogen. U.a. von der Beteiligung der Pensionsempfänger und der gesamten Steuerzahler zur Finanzierung von gesamtgesellschaftlichen Pflichten und Aufgaben ist selten die Rede. Die Beitragspflichtigen und die Rentner werden wieder einmal einseitig zur Kasse gebeten.

Sozial und gerecht mit Riexingers großer Rentenreform, wäre wohl ein Weg vom Regen in die Traufe. Das abgelieferte Gesellenstück von Frau Nahles ist trotzdem durchgefallen. Das noch schlechtere Stück ist kein Maßstab.

Mit der Mütterrente eine Ungerechtigkeit beseitigt und schon folgt die nächste Ungerechtigkeit:

Die bisherigen Rentner sind benachteiligt! Auch dann wenn sie die Voraussetzungen der neuen Regeln erfüllen gehen sie leer aus. Das ist die nächste Ungerechtigkeit und überhaupt nicht in Ordnung. Mütterrente ist eine allgemeine Aufgabe, die vollständig aus dem Staatssäckel zu finanzieren ist. Das ist eine ungerechte Flickschusterei Frau Nahles. Bis 2030 soll die Zeche 150 Mrd.€ ausmachen. Diese müssen die jetzt wieder benachteiligten Rentner auch noch über geringere Rentensteigerungen mitfinanzieren.

Von Rentensteigerungen kann seit Jahren ohnehin keine Rede mehr sein. Real ist da ein schleichende Enteignung auszumachen. So kann und darf man "Rente mit 63" nicht organisieren! Das ist ein weiterer Enteignungsschritt.
Das wird so nichts, so hat das keine Zukunft!

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23.05.2014, 12:39 Uhr

Ein gesetzliches Rentensystem ist nur zu halten, wenn jeder Bundesbürger einzahlen muss und der Steueranteil gezielt steigt.

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23.05.2014, 19:58 Uhr

Dietmar Neuerer macht wieder Werbung für seine Lieblingspartei!

Der Linksaußen-Journalist des Handelsblatt macht wieder mal wieder Werbung für seine Lieblingspartei.

Wen interessiert es was Riexsinger nun schon wieder fordert. Bernd Rixienger, der Kritik an Einwanderung in die Sozialsysteme für "rassistische" "Hetze" hält, die damit verbundene Verdrängung und finanzielle und kulturelle Belastung der deutschen und europäischen Bevölkerung jedoch nicht.

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