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20.03.2011

23:11 Uhr

GDL und Deutsche Bahn versuchen sich zu einigen. Quelle: dpa

GDL und Deutsche Bahn versuchen sich zu einigen.

Frankfurt Die Lokführergewerkschaft GDL setzt am Montag in Frankfurt die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn fort.

Der Konzern hatte vergangene Woche der Gewerkschaft ein neues Angebot unterbreitet, über das zunächst Stillschweigen gewahrt wurde. Anfang des Monats hatte die GDL an mehreren Tagen den Bahnverkehr lahmgelegt.

Die GDL verlangt höhere Löhne und einen Flächentarifvertrag für alle 26.000 Lokführer im Nah-, Fern- und Güterverkehr. Die Verhandlungen mit der DB und privaten Konkurrenten scheiterten. Die sechs großen privaten Personenverkehrsunternehmen lösten ihren Zusammenschluss auf und beendeten damit faktisch Gespräche über einen bundesweiten Flächentarifvertrag. Zwar strebe die Gewerkschaft einen Tarifkompromiss mit der Deutschen Bahn an, sagte GDL-Chef Claus Weselsky dem „Tagesspiegel“ vom Montag.

Anschließend werde die GDL aber versuchen, mit jedem einzelnen der privaten Wettbewerber der Bahn ähnliche Vereinbarungen zu treffen. Um den Druck aufrecht zu erhalten, bereite die GDL auch Streiks vor. „Das wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Kommentare (2)

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Puppenspieler53

21.03.2011, 00:39 Uhr

Da kann ich nur sagen,dass wir ganz andere Probleme haben!.Herr Claus Weselsky hat einen Knall.-Solche Leute können wir nicht im Lande brauchen,die Alles zerstören!
Besser ist eine saubere Umwelt!-Sofortiger Ausstieg aus der Kernenergie!-Das ist viel wichtiger.

Azrael

21.03.2011, 19:29 Uhr

Finde Arbeitsplatzsicherheit, faire Löhne (die GDL ist ja nicht nur bei der DB), Übernahme, Mehreinstellung usw. usf. genauso wichtig.
Auch wenn du mit der Kernenergie recht hast, ist Weselsky nicht die GDL auhc wenn es gerne so dargestellt wird.

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