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13.03.2011

04:04 Uhr

Lokomotiven der Deutschen Bahn stehen am Donnerstag (10.03.2011) auf dem Leipziger Hauptbahnhof. Quelle: dpa

Lokomotiven der Deutschen Bahn stehen am Donnerstag (10.03.2011) auf dem Leipziger Hauptbahnhof.

BerlinBundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat von den Bahnunternehmen und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer eine schnelle Lösung des Tarifkonfliktes gefordert. „Ich appelliere an die Tarifpartner, sich sofort an den Verhandlungstisch zu setzen und ernsthaft eine sachliche Lösung zu finden“, sagte der CSU-Politiker der „Bild am Sonntag“ laut Vorabmeldung.

Die Streiks schadeten nicht nur der Bahnbranche, sondern dem ganzen Land. „Denn der Schienenverkehr ist für das Funktionieren unseres Wirtschaftssystems unverzichtbar.“

Auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle ermahnte beide Seiten. „Wichtig ist mir als Wirtschaftsminister, dass sie dabei immer auch die Belange der Kunden und der Volkswirtschaft als Ganzes im Auge behalten“, wurde der FDP-Politiker zitiert.

Die Lokführer fordern, dass sie bei der Deutschen Bahn und kleineren Konkurrenten einheitlich bezahlt werden. Die Gewerkschaft GDL will nach eigenem Bekunden bis einschließlich Dienstag auf weitere Arbeitskämpfe verzichten.

Bis dahin sollen die Arbeitgeber ein neues Angebot vorlegen. Am Donnerstag legten Lokführer mit dem vierten Streik innerhalb von zwei Wochen den Personen- und Güterverkehr zu großen Teilen lahm. Viele Züge fielen aus oder kamen zu spät.

Reuters

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