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15.01.2005

18:08 Uhr

Magazin spekuliert über Nachlässigkeit der Polizei bei der Ermittlung

Polizei: Keine Ermittlungspannen bei Levke und Felix

Die Polizei hat einen Medienbericht dementiert, wonach es Ermittlungspannen bei den beiden Mordfällen Levke und Felix gegeben habe.

HB BERLIN. Die Polizei hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, es habe Ermittlungspannen bei den beiden Mordfällen Levke und Felix gegeben. Der Sprecher der Soko «Levke und Felix», Marc Oestmann, sagte, die Spur zu dem geständigen Mörder der beiden Achtjährigen, Marc Hoffmann, sei von den Ermittlern nie aus den Augen gelassen worden. Es habe etwa 3500 Spuren gegeben, die von der Soko verfolgt worden seien.

Das Magazin «Focus» hatte berichtet, Hinweise auf Hoffmann als Täter habe es bereits eher gegeben als bekannt. Demnach erzählte eine Frau auf einer privaten Familienfeier am 7. September einem Polizisten von dem wegen Vergewaltigung vorbestraften Hoffmann. Daraufhin habe der Polizist den Hinweis an die Soko weitergegeben. Nach Angaben der Zeitschrift baten die Ermittler aber erst am 24. November die Zeugin zu einer Vernehmung.

In dem Bericht heißt es weiter, Beamte hätten im Oktober mehrfach bei Hoffmann geklingelt. Als der nicht geöffnet habe, seien sie wieder gegangen.

Levke war am 6. Mai verschwundenen, ihre Leiche war Ende August gefunden worden. Felix war am 30. Oktober verschwunden. Wegen des Mordes an dem Mädchen wurde Hoffmann am 8. Dezember festgenommen. Hoffmann gestand den Mord. Ende vergangener Woche wurde Felix' Leiche nach einem Hinweis Hoffmanns gefunden, der auch den Mord an dem Achtjährigen gestand.

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