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04.08.2012

09:46 Uhr

Manfred Güllner

Forsa-Chef fordert Bundestagswahl am Werktag

Forsa-Chef Manfred Güllner rechnet mit mehr Stimmen, wenn die Bundestagswahl 2013 an einem Werktag stattfinden würde. Seine Begründung: Zwischen Montag und Freitag seien die Menschen motivierter ins Wahllokal zu gehen.

Forsa-Chef Manfred Güllner (Bildmitte). dapd

Forsa-Chef Manfred Güllner (Bildmitte).

Berlin/StuttgartDer Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat an den Bundestag appelliert, die Bundestagswahl 2013 nicht an einem Sonntag, sondern an einem anderen Wochentag abzuhalten. „Der Gesetzgeber sollte sich fragen, warum in Deutschland immer weniger Bürger wählen und ihnen die Abstimmung erleichtern - indem an einem Wochentag gewählt wird, an dem die Menschen ohnehin unterwegs sind und motivierter ins Wahllokal gehen“, sagte Güllner den „Stuttgarter Nachrichten“.

Seit den achtziger Jahren sei die Wahlbeteiligung auf Bundesebene um 18,3 Prozent gesunken, begründete der Forsa-Chef seinen Vorstoß. Bei Kommunal- und Landtagswahlen gingen bis zu 60 Prozent der Bürger nicht zur Wahl. In Dänemark, wo an einem Donnerstag gewählt wird, seien bei der letzten Wahl im September 2011 rund 87 Prozent aller Wahlbeteiligten in die Wahllokale gegangen.

Von

dapd

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

04.08.2012, 10:37 Uhr

WÄHLT NICHT!

Die einzige Wahl, die man in diesem Land hat ist NICHT zu WÄHLEN!

Alles andere ist Selbstbetrug. Unsere politische Elite ist völlig korrupt und dient offensichtlich - ja, sowas von offensichtlich - NICHT dem Wohle des deutschen Volkes!

Das Geschenk von 100 Milliarden an die spanischen, nicht systemrelevanten, Banken, sprich letztlich an die dahinterstehende internationale Hochfinanz, zeigt die kriminelle Energie des Bundestages.

flor41

04.08.2012, 11:25 Uhr

den worten von g.o. kann ich mich nur anschliessen.
- darueberhinaus sollte man eine 10jaehrige verjaehrung fuer die mauscheleien dieser 'integeren' ansammlung einfuehren!
- wie auch saemtliche 'nebentaetigkeiten' in der amtszeit ausschliessen, mit 8000 euro hungert man doch nicht!
- an ihrem gebahren erkennt man nach wie vor, wo die 'grünen' und die 'linken' primaer herkamen, der steuerzahler wird schon alles finanzieren.

Account gelöscht!

04.08.2012, 11:39 Uhr

@ george.orwell,
das ist sachlich falsch.
Wer nicht wählt muss in kauf nehmen was andere wählen.
Richtig wäre eine weiteres Kästchen auf dem Wahlschein "ich wähle keine dieser Parteien".
Damit wäre sichergestellt, dass solche Wähler zeigen, dass sie wählen wollen - aber eben nicht diese Parteien und seine Stimme den Parteien kein Geld bringt.

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