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09.09.2013

06:59 Uhr

Marode Infrastruktur

Trittin will Lkw-Maut auf einige Landstraßen ausweiten

ExklusivWenn Lkw-Fahrer über Bundesstraßen brettern und die Autobahn meiden, sparen sie die Maut – und belasten das ohnehin schon marode Straßennetz. Grünen-Spitzenkandidat Trittin will daher die Lkw-Maut am liebsten ausweiten.

Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin will die Energiewende in den Mittelpunkt des Wahlkampfes seiner Partei stellen. dpa

Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin will die Energiewende in den Mittelpunkt des Wahlkampfes seiner Partei stellen.

DüsseldorfJürgen Trittin, Spitzenkandidat und Fraktionschef der Grünen, fordert eine Ausweitung der Lkw-Maut auf solche Bundesstraßen, die Lkw-Fahrer nutzen, um die Autobahnmaut zu vermeiden. „Ich bin für Kostenwahrheit und das Verursacherprinzip“, sagte der Politiker im Interview mit dem Handelsblatt. „Und den meisten Schaden verursachen nun einmal Lkw.“ Trittin wies Überlegungen über eine satellitengestütze Maut für Pkw zurück und stellte sich damit gegen Baden-Württembergs grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann.

„Ich verstehe, dass Baden-Württemberg wegen Stuttgart 21 dringend nach Geldeinnahmen sucht. Aber Pkw sind nicht für die Schlaglöcher verantwortlich. Zudem wäre eine kilometergenaue Pkw-Abrechnung nötig – dagegen wäre die Überwachung durch die NSA harmlos.“


Trittin kündigte außerdem an, bis zur Bundestagwahl am 22. September die Energiewende als neuen Kampagnen-Schwerpunkt in den Mittelpunkt des Wahlkampfes seiner Partei zu stellen. „Wir werden das thematisieren, was Merkel und Steinbrück offen lassen: wie die Energiewende gelingt.“ Die Mitglieder von Bündnis 90/Dir Grünen haben nach Angaben Trittins das Thema bei ihrem Entscheid über die wichtigsten Wahlkampfthemen klar auf Platz eins gewählt.

In diesem Zusammenhang griff er die Monopolkommission der Bundesregierung scharf an, die Energieversorgern Anteile für erneuerbare Energie vorgeben will, egal woher sie die beziehen. „Die Monopolkommission sichert Monopole, die sie eigentlich verhindern soll. Sie will, wie die FDP, die Stromerzeugung wieder in die Händler der vier großen Anbieter Eon, RWE, EnBW und Vattenfall zurücklegen“, sagte Trittin dem Handelsblatt. „Das ist Energiepolitik von anno dunnemals.“

Kommentare (65)

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manthra

09.09.2013, 07:24 Uhr

Das ist grüne Politik!

„Die Forderung nach der Wiedervereinigung halte ich für eine gefährliche Illusion. Wir sollten das Wiedervereinigungsgebot aus der Präambel des Grundgesetzes streichen.“
Joschka Fischer

„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“
Joschka Fischer

„Noch nie habe ich die deutsche Nationalhymne mitgesungen und ich werde es als Minister auch nicht tun.“
Jürgen Trittin

„Wir haben eine multikulturelle Gesellschaft in Deutschland, ob es einem gefällt oder nicht […] Die Grünen werden sich in der Einwanderungspolitik nicht in die Defensive drängen lassen nach dem Motto: Der Traum von Multi-Kulti ist vorbei.“
Claudia Roth

"Türkei ist zweite Heimat für mich, ich mach seit 20 Jahren Türkeipolitik"
Claudia Roth

„Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.”
Vorstand der Bündnis90/Die Grünen München

Die Abschaffung der Eidesformel „Zum Wohle des deutschen Volkes“ wird im NRW-Landtag einstimmig beschlossen.
Arif Ünal Bündnis90/Die Grünen, Antragssteller

Wir müssen den Islam einbürgern
Renate Künast

Account gelöscht!

09.09.2013, 07:30 Uhr

Ja, gegen die FDP hat er was , dabei scheint die FDP als einzige Partei die Problematik zu überblicken .
Für Trittin steht fest , die Energie wende muss durchgepeitscht werden , koste es was es wolle und der kleine Bürger muss es bezahlen .
Schön das der Bürger die Wahl hat , die Wahl zwischen der grünen Abzocker Mentalität und Kausal abgestimmten Programmen der Bürgerlichen .

...Wir Wählen die Freiheit ....

Account gelöscht!

09.09.2013, 07:35 Uhr

Was sie antreibt .
Politiker der FDP haben beinahe alle ein zweites Standbein , die 5% Hürde zwingt sie dazu !
Ein zweites Standbein bei dem sie ein vielfaches verdienen von dem was sie in der Politik bekommen ( Steinbrück weis das auch )
Politiker der FDP machen diesen Job aus Überzeugung , nicht aus Geldgier wie bei einigen andern .
Walter Scheel , Otto Graf Lambsdorff , Hans-Dietrich Genscher ...... und ... und .. und haben für Deutschland großes geleistet .
Der Herr Steinbrück will mehr Geld bevor er überhaupt was arbeitet .

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