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15.11.2014

11:45 Uhr

Maschmeyer-Affäre

Oppermann verteidigt Altkanzler Schröder

In der sogenannten Maschmeyer-Affäre verteidigt SPD-Fraktionschef Oppermann den Altkanzler Schröder. Dieser hatte sich von dem Unternehmer Maschmeyer die Rechte an Büchern mit einem Millionenbetrag vergüten lassen.

Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich bin entschieden der Ansicht, dass man Gerhard Schröder ein gutes privates Auskommen gönnen sollte.“ dpa

Thomas Oppermann, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion: „Ich bin entschieden der Ansicht, dass man Gerhard Schröder ein gutes privates Auskommen gönnen sollte.“

BerlinSPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat Altkanzler Gerhard Schröder gegen den Vorwurf in Schutz genommen, im Zusammenhang mit seinen Memoiren Privates mit Dienstlichem vermischt zu haben. „Der Verdacht ist völlig abwegig“, sagte Oppermann der „Welt“ (Samstag). Er sei „entschieden der Ansicht, dass man Gerhard Schröder ein gutes privates Auskommen gönnen sollte“.

Schröder hatte von dem Unternehmer Carsten Maschmeyer zwei Millionen Euro für die Rechte an seiner 2006 erschienenen Autobiografie bekommen. Maschmeyers Finanzunternehmen AWD hatte - wie andere - von der unter Rot-Grün beschlossenen Riester-Rente profitiert. Aus Sicht des damaligen Grünen-Chefs Reinhard Bütikofer ist das ein Skandal. Er hoffe, dass das Ansehen der Politik insgesamt nicht unter Schröders „inakzeptablem Verhalten“ leide, sagte der heutige Europaabgeordnete dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntag). „Ich setze darauf, dass die Bürger wissen: Schröders allzu kommerzielle Gepflogenheiten sind ein krasser Einzelfall.“

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Wolfgang Trantow

17.11.2014, 07:49 Uhr

Verteidigt Hr. Oppermann auch Hr. Schröder, wegen dessen Einführung von gesetzlicher Kinderarbeit, Armut und Sklaven(Teit-/Leiharbeit) und Subunternehmertum???????

Herr Manfred Zimmer

17.11.2014, 16:21 Uhr

"Er hoffe, dass das Ansehen der Politik insgesamt nicht unter Schröders „inakzeptablem Verhalten“ leide, sagte der heutige Europaabgeordnete dem Berliner „Tagesspiegel“ (Sonntag). „Ich setze darauf, dass die Bürger wissen: Schröders allzu kommerzielle Gepflogenheiten sind ein krasser Einzelfall.“"

Der Fall Schröder ist also demnach bereits bekannt.

Der Fall Oppermann auch!

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