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06.12.2011

00:17 Uhr

Medienbericht

Arbeitgeberpräsident kritisiert SPD-Steuerpläne

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt warnt vor den Folgen der SPD-Steuerpläne. Bei den Delegierten des SPD-Bundesparteitages werden die Anhebung des Spitzensteuersatzes und andere Neuerungen erwogen.

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt. AFP

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt.

BerlinArbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Steuererhöhungspläne der SPD scharf kritisiert. „Steuererhöhungen, wie die SPD sie plant, sind der total falsche Weg“, sagte Hundt der „Rheinischen Post“. „Die Politik darf nichts tun, was in der europäischen Schuldenkrise die Wirtschaft noch zusätzlich belastet“, warnte der Arbeitgeberpräsident.

Den Delegierten des SPD-Bundesparteitags in Berlin liegt am Dienstag ein Leitantrag vor, wonach der Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer von 42 auf 49 Prozent angehoben werden soll. Zudem sollen die Vermögensteuer wieder eingeführt und die Abgeltungssteuer erhöht werden. Die Parteilinke will einen Steuersatz für Gutverdiener von über 50 Prozent. Ob sie sich damit durchsetzen kann, ist unklar.

Von

dpa

Kommentare (9)

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gewissen

06.12.2011, 06:29 Uhr

rot/grün hat uns unternehmer,reicher gemacht und wie.

es wurde eine billion seit 99 nach oben verteilt.

in unseren unternehmen bezahlen wir schlapp ein drittel weniger gewinnsteuern,beteiligungsverkäufe sind bis auf einen schnaps fast steuerfrei.

abschreibungs-und rückstellungsmöglichkeiten wurden ausgeweitet,der boss der bosse und clement haben uns den arbeitsmarkt kannibalisiert und arbeit zu unsrem vorteil entwertet ebenso wurden zu unsrem vorteil lohnnebenkosten gedeckelt.

und unsre einkommenssteuern wurden je nach einkommensart
halbiert.

wenn wir unternehmer weiterhin unser gemeinwesen und damit die gesellschaft am ausgestreckten arm verhungern lassen,soll sich der herr hundt nicht wundern ,wenn bei der anstehenden krise kein geld mehr da ist seine kurzarbeiter zu subventionieren und sein eigentum zu schützen.

will er weiter raffen bis er platzt?

das asoziale dauergeseire unsrer standesvertreter ist nur noch verlogen und dreist und wird lediglich durch die liebdienerei und unterwerfungsgesten der politiker an peinlichkeit übertroffen.

ein wirklicher unternehmer läßt sich doch durch steuerregelungen,die für seine wettbewerber auch gelten nicht vom erfolgreichen wirken abhalten,zumal im moment unsre kassen voll sind

wir haben doch eher das problem unsre produkte und dienstleistungen wegen marktsättigung, kaufkraftschwund der bevölkerung und leeren öffentlichen kassen absetzen zu können.

Account gelöscht!

06.12.2011, 07:24 Uhr

Die Reaktion des Hundt zeigt deutlich: Es ist der richtige Weg.

Wenn man sich alles mal in Ruhe ansieht: Seit 20 Jahren geht es für die Arbeitnehmer in Deutschland abwärts - all das Sparen hat Ihnen nichts gebracht.
Gleichzeitig stiegen die Vermögen und Einkommen der oberen 5% extrem.

Illuster waren die vorgeschobenen Gründe sinkenden Arbeitseinkommen und Renten:
- anfangs war mal die Staasi Schuld
- dann die Kosten für den Anschluß des Ostens
- der Krieg gegen den Terror
- die armen Banken
- dann der Euro
- auch die Griechen, Italiener

Die Vermögen der Reichen sind in der gesamten zeit immer weiter gestiegen.

Wenn schon die Menschen in Deutschland dies nicht erkennen, so ist es gut, wenn uns eine Partei auf die Sprünge hilft.

udo

06.12.2011, 07:32 Uhr

Die jungen Leistungsträger aller Welt werden sich von einer derartig steigenden Sozialromantik angesprochen fühlen und scharenweise ins Land kommen um Sozialutopia zu finanzieren.

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