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28.11.2011

01:50 Uhr

Medienbericht

BDI fordert fixe Umsetzung der Energiewende

Die Umsetzung der Energiewende komme zu schleppend voran, meint der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Mehrere Maßnahmen könnten Unternehmen entlasten, sagt BDI-Präsident Keitel laut einem Medienbericht.

Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI). dapd

Hans-Peter Keitel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).

BerlinDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat der Bundesregierung eine schleppende Umsetzung der Energiewende vorgeworfen. „Seit den Beschlüssen zur Energiewende vor einem halben Jahr ist zur Umsetzung fast nichts passiert“, sagte BDI-Präsident Hans-Peter Keitel der „Rheinischen Post“.

„Auch beim Netzausbau geht es zu langsam voran“, kritisierte Keitel. Stark steigende Energiepreise würden die deutsche Konjunktur bereits deutlich dämpfen. „Was die Unternehmen derzeit belastet, sind die deutlich steigenden Energiepreise. Sie sind im Moment für die Konjunktur fast entscheidender als die Verschuldungskrise“, meinte Keitel.

„Die Zuständigkeit für die Energiewende sollte in einer Hand liegen, und zwar beim Wirtschaftsministerium“, forderte der BDI-Präsident. „Wir verlangen, dass das Monitoring zur Energiewende von einem unabhängigen Gremium erarbeitet wird.“ Deutschland brauche keine jährlichen Gutachten, sondern „ein knallhartes Projektmanagement, mit dem wir jeden Tag wissen, wie weit wir bei der Energiewende vorangekommen sind“.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

28.11.2011, 07:28 Uhr

Wieder nur die Meinung eines Klientel Managers!!! Wo bleiben die Stromkunden und deren Interessenvertreter??? Denn die müßen diesen Umbau der Energiewende Schultern, und nicht der BDI. Also wer vertritt die Interessen von uns Bürgern, als Gegenstück zum BDI??? Denn das wird verschwiegen, die Industrie, und hier die Großindustrie haben sich schon lange von den entstehenden Kosten verabschiedet, nur der kleine Mann soll dies alleine bezahlen.
Was für ein mieses, schäbiges BDI-Schauspiel.
Danke

Persaldo

28.11.2011, 18:14 Uhr

die Forderung des BDI ist realistisch und vernünftig für die Nachhaltigkeit die die deutsche Wirtschaft im internationalen Wettbewerb braucht - damit bleiben ja auch Arbeitsplätze in Deutschland.

„Ein knallhartes Projektmanagement..." ist auch für die Firma Bundesrepublik Deutschland und Europa dringend angesagt .
Mit zig Gipfeltreffen, debattieren, beschimpfen, Selbstmitleid und Neuverschuldungen kommt die Karre nie aus dem Dreck .

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