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28.06.2014

08:46 Uhr

Medienbericht

Bundespräsidialamt entzieht Scheel Vergünstigungen

Kein Dienstwagen mehr: Das Bundespräsidialamt hat laut einem Medienbericht den Leasingvertrag für den Wagen gekündigt, den Altbundespräsident Walter Scheel bislang nutzen durfte. Auch sein Büro soll aufgelöst werden.

Alt-Bundespräsident Walter Scheel nutzte noch lange sein Büro in Bad Krozingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Es soll nun ebenso wie der Leasingvertrag für den Dienstwagen aufgelöst werden. dpa

Alt-Bundespräsident Walter Scheel nutzte noch lange sein Büro in Bad Krozingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Es soll nun ebenso wie der Leasingvertrag für den Dienstwagen aufgelöst werden.

BerlinWie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, sei der Wagen, ein VW Phaeton, zuletzt überwiegend von Scheels Ehefrau Barbara (75) genutzt worden, da das frühere Staatsoberhaupt wegen Demenz seit zwei Jahren in einem Pflegeheim betreut wird. Auf den 94-jährigen Altbundespräsidenten läuft auch noch ein Büro in Bad Krozingen. Das Büro soll ebenfalls gekündigt und aufgelöst werden. Scheels Büroleiter arbeite künftig im Präsidialamt in Berlin, heißt es. Damit solle auch verhindert werden, dass Barbara Scheel weiter Zugriff auf das Büro habe.

Sie dürfe auch das Fahrzeug ohne ihn nicht nutzen, zitierte der „Spiegel“ das Bundespräsidialamt. Barbara Scheel selbst hatte das bislang anders gesehen. Gegen die Ehefrau des Altbundespräsidenten waren zuletzt Vorwürfe lautgeworden. Der Träger des Pflegeheims im badischen Bad Krozingen, in dem Scheel betreut wird, hatte sich hilfesuchend an das Bundespräsidialamt gewandt. Grund sollen Meinungsverschiedenheiten zwischen der Heimleitung und Scheels Ehefrau um fachgerechte Pflege gewesen sein.

Von

dpa

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