Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.02.2012

01:19 Uhr

Medienbericht

Chef der Hamburger FDP tritt plötzlich zurück

Rolf Salo, Landesvorsitzender der Hamburger FDP, geht. Über die Nachfolge Salos wollen die Elb-Liberalen auf ihrem Landesparteitag am 23./24. März entscheiden.

Der Unternehmer Salo führt den Verband seit 2009. dpa

Der Unternehmer Salo führt den Verband seit 2009.

Hamburg Der Landesvorsitzende der Hamburger FDP, Rolf Salo, ist mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Wie die Partei am Montagabend mitteilte, gab der 62-Jährige persönliche Gründe für seine Entscheidung an. Der Landesvorstand habe den Schritt Salos „mit großem Respekt zur Kenntnis genommen“ und ihm für die in schwierigen Zeiten geleistete Arbeit gedankt. Über die Nachfolge Salos wollen die Elb-Liberalen auf ihrem Landesparteitag am 23./24. März entscheiden.

Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hatte Salo am Montagabend kurzfristig zu einer Sondersitzung des Landesvorstands eingeladen und dort seinen Rücktritt erklärt. Der Unternehmer führte den Landesverband seit 2009.

Die Hamburger FDP hatte mit ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar vergangenen Jahres 6,7 Prozent der Stimmen und damit neun Mandate erreicht. Sie war damit erstmals seit 2004 wieder in die Bürgerschaft eingezogen.

Von

dpa

Kommentare (3)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

MaWo

14.02.2012, 12:16 Uhr

Hallo,
dazu sollten die Hintergründe bekannt sein:
In Hamburg ist nur wählbar der in Hamburg seinen Wohnsitz hat. Das gilt auch für die Bezirke.
Heinrich-Otto Patzer FDP wohnt nicht in HH-Mitte. Um gewählt werden zu können, hatte er als Wohnsitz Räumlichkeites der Firma des Herrn Roff Salo FDP angegeben.
So konnte Herr Patzer lange Zeit das "Spielchen Kahrs" mit seiner erschlichenen Wahl-Legitimation in HH-Mitte stützen.
Wahlprüfungskommission, Landes- und Kreiswahlleitung; alles Personen die nichts sehen, nichts hören, nichts sagen - aber die Rechtsmäßigkeit einer Wahl und deren Umstände prüfen sollen?!
Ist solche "Wulferei" nicht schon längst in der Politik ein völlig normaler Vorgang geworden?

Alfred_H

14.02.2012, 12:31 Uhr

@MaWo

"Wulfferei"

das gefällt mir. Das Wort schafft es in den Duden. Da bin ich mir sicher.

"Wulfferei...Gefälligkeiten annehmen oder einfordern, um persönlichen Profit daraus zu ziehen."

debrasseur

14.02.2012, 14:43 Uhr

Liberalen gleitet die Macht förmlich aus den Fingern, jedenfalls besser als eine Fahrstuhlfahrt mit dem Schirm.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×